Klettergebiete rund um den Globus – Die Top Länder zum Klettern

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Jedes Jahr suchen tausende und abertausende Kletterer ein geeignetes Klettergebiet für den nächsten Kletterurlaub, Wochenendtrip oder die Winterflucht. Sonnig und warm soll es sein. Unendlich viele Kletterrouten mit optimaler Absicherung soll es geben. Und auch die Umgebung soll absolut traumhaft sein. Gar nicht so einfach bei all den Anforderungen den perfekten Spot zu finden. Doch trotz der teilweise wirklich hohen Ansprüche konnten wir im Laufe der Jahre rund um den Globus zahlreiche Gebiete ausfindig machen.

In vielen Ländern wie Spanien, Griechenland oder Italien sind Klettergebiete dabei nicht immer leicht, sondern nur in Verbindung mit einer kleinen Wanderung zu erreichen. Neben der passenden Kletterausrüstung sollten daher zumindest auch vernünftige Wanderschuhe Bestandteil des Equipments sein.

Eine Liste mit Top Ländern und Inseln zum Klettern

In jedem Ranking steckt selbstverständlich auch immer eine große Portion der eigenen Meinung mit drin. Trotzdem denken wir, das die vorgenannten Länder für wirklich jeden eininen geeigneten Kletterspot parat halten. Klettern am Meer oder umgeben von Wäldern, kurze knackige Routen, Mehrseillängen mit traumhafter Aussicht und vieles vieles mehr. Erwartungsgemäß befinde sich die meisten der genannten Länder auch in einer optimalen Klimazone. Somit eignet sich der Großteil auch als ideal als Winterziel.

Zu diesem Thema bietet der Onlineversandhandel Amazon auch eine Reihe interessanter Bücher, die euch bestimmte Anlaufpunkte für die Winterflucht noch näherbringen.

Die besten Klettergebiete in Europa

Das richtige Klettergebiet finden

Einen einzigen Spot als den Besten raus zu picken, ist völlig unmöglich. Zur Freude aller Kletterer hält ganz Europa eine große Vielfalt bereit. Je nach Vorliebe gibt es für jeden das richtigen Anlaufpunkt zum Klettern oder Bouldern. Soweit wir das beurteilen können, haben viele Klettergebiete aber eines gemein... Abgeschiedenheit! Selbstverständlich gibt es auch immer Orte, auf die das nicht ganz zutrifft. Nach euren ersten Touren werdet ihr aber verstehen, was wir meinen.

Im Folgenden möchten wir euch einige Top Klettergebiete in Europa vorstellen, die vermutlich dem ein oder anderen erfahrenen Kletterer ein Begriff sind. Wenn du noch nicht dazu gehörst, nutze sie doch einfach als Tipps. Passende Kletterführer zu Spots in Europa findet ihr mitunter auf Amazon.

  • 1. Klettergebiet Siurana in Spanien
  • 2. Klettergebiet Fontainebleau in Frankreich
  • 3. Klettergebiet Arco in Italien (am Gadasee)
  • 4. Klettergebiet Leonidio in Griechenland
  • 5. Klettergebiet Geykbayiri in der Türkei
  • 6. Klettergebiet Sa Gubia auf Mallorca
  • 7. Klettergebiet in San Vito lo Capo auf Sizilien
  • 8. Klettergebiet Vlychada in Griechenland
  • 9. Klettergebiet Finale Ligure in Italien
  • 10. Klettern auf Kalymnos in Griechenland
  • 11. Klettergebiet Wied Babu auf Malta
  • 12. Klettergebiet Frankenjura in Deutschland

Unterschiede der Klettergebiete

Gemeinhin werden Regionen oder Orte als Klettergebiete bezeichnet, in denen sich ein hohes aufkommen von Sportkletterrouten befindet. Bedeutet, in den entsprechenden Felswänden befinden sich Bohrhaken oder Umlenker um sich mit Expressen und Kletterseil abzusichern. Doch worin unterscheiden sich denn nun Klettergebiete? Zu nennen sind hier neben den Schwierigkeitsgraden der Routen gleich mehrere Faktoren.

  • Der Fels: Allen voran ist natürlich die Beschaffenheit der Felsen zu nennen. Auf Malte sind logischerweise ganz andere Gesteinsarten zu finden als beispielsweise im Sauerland. Und selbst in den jeweiligen Ländern oder auf Inseln gibt es noch weitere Unterschiede. Neben der Optik ist dabei auch immer die Haptik von Fels zu Fels anders. Wenn du also eine bestimmte Art von Felswand bevorzugst, solltest du dich immer über die örtlichen Gegebenheiten informieren. Gängig in Klettergebieten sind dabei Granit, Kalkstein, Sandstein oder Basalt. Die Liste ließe sich aber fast unendlich erweitern.
  • Das Klima: Der nächste Punkt betrifft zwar nur im Entferntesten das Klettergebiet, gehört für uns aber in jedem Fall in die Liste der zu nennenden Merkmale. Das Wetter. Grade hierzulande leiden wohl ziemlich viele Kletterer darunter. Klettergebiete können aufgrund von Regen oder Minusgraden über weite Strecken des Jahres nicht besucht werden. Anders sieht es hingegen in der Mittelmeerregion aus. In vielen Ländern kannst du fast das gesamte Jahr über klettern.
  • Die Umgebung: Gewaltige Gegensätze gibt es vor allem bezüglich der Lage und Umgebung. Klettergebiete sind daher nur ganz schwer miteinander zu vergleichen. Spots wie zum Beispiel Wied Babu auf Malte befinden sich direkt an einer Küste mit Blick auf das tiefblaue Meer. Kleinere Gebiete wieder der Falkenstein in Deutschland liegen direkt in einem riesigen Naturschutzgebiet. Der freistehende Fels ist umgeben von abertausenden Bäumen soweit das Auge reicht. In El Chorro wiederum kletterst du in einer eher öden, trockenen Landschaft.
  • Der Zustieg: Zu guter Letzt ist noch der Weg zu den einzelnen Klettergebieten zu erwähnen. Im Grunde gibt es hierzu aber gar nicht so viel zu sagen. Außer, dass ihr euch nicht selten auf lange, beschwerliche und teilweise abenteuerliche Wege einstellen müsst. Denn viele der besten Klettergebiete liegen nicht direkt an einem Parkplatz, sondern mitten im Nirgendwo. Lange Wanderwege, querfeldein laufen oder Klettersteigähnliche Teilstücke sind hier und da Bestandteil des Zustieg.

Wonach wähle ich ein Klettergebiet aus

Worin sich die einzelnen Gebiete unterscheiden haben wir dir im Vorfeld ausführlich erklärt. Anhand dessen musst du dir eigentlich nur noch im Klaren darüber sein, was genau du überhaupt möchtest oder was für deine Ansprüche am besten ist. Wir gehen dabei im Kopf immer eine Art Checkliste durch:

  • 1. In welchem Land spielt zum geplanten Zeitraum das Wetter mit
  • 2. Welche Kletterspot oder welche Region hält genügen Routen für den gesamten Kletterurlaub / Klettertag bereit
  • 3. Gibt es ausreichen Kletterrouten in meinem Schwierigkeitsgrad. Lässt sich meist leider nur mit einem Kletterführer in Erfahrung bringen.
  • 4. Persönliche Vorlieben. Beispielsweise Klettern am Meer, Mehrseillängen mit grandioser Aussicht oder Klettergebiete mit maximal schwierigen Routen.
  • 5. Nicht ganz unwichtig ist dann auch die Frage ob die eigenen Kletterausrüstung für das ausgewählte Klettergebiet ausreicht. Zum Beispiel ob das Kletterseil lang genug ist oder genügend Expressen vorhanden sind. Oder aber zum Bouldern beispielsweise ein Crashpad.

Ist der Sprung von der Kletterhalle an die Felswand groß?

Ihr habt den Punkt erreicht, an dem euch das Klettern in der Halle nicht mehr reicht? Dann nichts wie raus in die Natur! Doch Vorsicht! Obwohl sich die Kletterei am Felsen vom Grundsatz her nicht sonderlich von der Halle unterscheidet, gibt es dennoch ein bisschen mehr zu beachten. Also stürzt euch nicht blind ins erste Outdoor Abenteuer.

Neben Grundlegenden Techniken wie zum Beispiel das Einbinden ins Kletterseil mittels Achterknoten musst du in fast allen Gebieten zwingend das Vorsteigen beherrschen. Nur ganz selten gibt es die Möglichkeit das Seil fürs Toprope klettern über einen Fußweg vorab einzuhängen. An Material benötigst du neben Klettergurt und Kletterschuhen auch ein eigenes Kletterseil, Expressen, Rundschlingen gegeben falls Reepschnüre und ein paar Schraubkarabiner.

Idealerweise sammelst du deine ersten Erfahrungen gemeinsam mit einem erfahrenen Kletterer. Außerdem raten wir dir zunächst auf besuche von Gebieten wie Frankenjura oder gar den Alpen abzusehen. Stattdessen solltest du dir kleinere Spots suchen. Im Sauerland wären hier zum Beispiel Hillenberg oder der Untere Elberskamp zu nennen. Bei beiden Spots handelt es sich um alte, umfunktionierte Steinbrüche.

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