Wohnmobil für den Urlaub mieten – Alles was du wissen musst

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Ein Campingurlaub ist ein Abenteuer für die gesamte Familie und zudem eine günstige Möglichkeit, um innerhalb und außerhalb Europas Urlaub zu machen. Doch nicht jeder möchte für eine solche Reise gleich ein Reisemobil kaufen. Eine günstige Alternative ist ein Mietwohnmobil wie man es bei einer Wohnmobilvermietung mieten kann. Mietflotten findet man an zahlreichen Standorten in Deutschland und anderen Ländern. Viele davon auch in der Nähe der Flughäfen großer Städte.

Wir haben hier einige Informationen für Sie zusammengestellt, die Ihnen hoffentlich zusätzlich zur Beratung vor Ort dabei helfen werden, das richtige Mietwohnmobil aus der Mietflotte der Wohnmobilvermietung auszuwählen.

Für wen ist ein Wohnmobil geeignet?

Ein Wohnmobil ist für all diejenigen geeignet, die ihre Unabhängigkeit im Urlaub zu schätzen wissen und gerne für längere oder auch kürzere Zeit ein Zuhause auf Rädern haben möchten, um das “Van Life” einmal auszurprobieren. Vor allem Menschen, die ortsunabhängig arbeiten können, können die Freiheit genießen, die mit einem Wohnmobil einhergeht.

Vorteile eines Urlaubs mit dem Reisemobil

Ein Reisemobil zu mieten bietet zahlreiche Vorteile, darunter die folgenden:

  • Wenn Sie zum Campen ein Reisemobil mieten, werden Sie feststellen, wie wenig Luxus Sie eigentlich brauchen, um im Urlaub glücklich zu sein.
  • Sie können mit einem Mietwohnmobil so oft zwischen verschiedenen Standorten wechseln, wie Sie möchten. Wird das Wetter schlechter oder gefällt Ihnen die Ausstattung auf dem Campingplatz nicht, können Sie einfach weiterfahren und sich einen anderen Platz zum Übernachten suchen.
  • Campen trägt immer einen Hauch von Abenteuer in sich.
  • Wer sich dafür entscheidet, als digitaler Nomade längere Zeit mit dem Wohnmobil unabhängig unterwegs zu sein, spart Miete.
  • Bei einer Rundreise mit dem Wohnmobil kann man viel vom Land sehen.

Nachteile eines Urlaubs mit dem Reisemobil

Campen ist nicht für jedermann geeignet, hat aber eigentlich nur wenige Nachteile.

  • Das Platzangebot in einem Wohnmobil ist im Vergleich zu einem Ferienhaus gering und Sie müssen gegebenenfalls auf Komfort und gehobene Ausstattung verzichten, wenn es sich nicht gerade um ein Luxus-Reisemobil handelt, das mit einem Haus im Hinblick auf Komfort und Ausstattung mithalten kann.
  • Campen ist immer ein kleines Abenteuer. Und wie bei einem PKW kann es vorkommen, dass das Gefährt mit einem Schaden liegenbleibt und Sie auf die Reparatur warten müssen.

Unterschiede zwischen Wohnmobil, Wohnwagen und Campingbus

Wohnmobil Wohnwagen Campingbus

Bei einer Wohnmobilvermietung kann man beim Campen in der Regel zwischen einem Wohnwagen, einem Wohnmobil oder einem Campingbus wählen. Je nachdem, wie die Mietflotte zusammengestellt ist, ist auch die Vermietung anderer Fahrzeuge möglich.

Der Wohnwagen hat den Vorteil, dass er auf einem Campingplatz abgestellt werden kann. In Folge können Sie das Zugfahrzeug abkoppeln und mit dem PKW Ausflüge vom Campingplatz aus unternehmen.

Das Wohnmobil hat diesen Vorteil nicht, aber wenn es regnet, hat man alles unter einem Dach und muss nicht zwischen Auto und Wohnwagen pendeln. Ob man Wohnwagen oder Wohnmobil beim Camping als praktischer empfindet, ist eine individuelle Entscheidung.

Ein Campingbus ist ein Wohnmobil - nur in einer kompakten Form. Wohnmobile können enorme Ausmaße annehmen, zum Beispiel dann, wenn eine Kleinwagen-Garage integriert ist oder die Seitenteile ausfahrbar sind.

Campingbusse werden von vielen Herstellern angeboten, sind meist nicht länger als sechs Meter und passen mit unter zwei Metern Höhe in eine Tiefgarage.

Welche Unterschiede gibt es zwischen Wohnmobilen?

Bei Wohnmobilen kann man zwischen sechs Typen unterscheiden:

  • Campingbus
  • Kastenwagen
  • Teilintegrierte Wohnmobile
  • Integrierte Wohnmobile
  • Alkovenmobil
  • Liner

Campingbus

Der Campingbus besitzt selten eine Höhe von über zwei Metern und passt daher in die meisten Tiefgaragen. Er ist auch nur sechs Meter lang und somit einfacher zu navigieren als ein längeres Fahrzeug. Auf den Luxus einer Nasszelle muss man bei Campingbussen verzichten.

Kastenwagen

Der Kastenwagen ist die nächstgrößere Variante des Wohnmobils. Seine Kompaktheit und Variabilität machen ihn zu einem sehr beliebten Fahrzeug. Ein Vorteil dieser Fahrzeuge ist die vollwertige Nasszelle, die man in Campingbussen selten so findet. Möchte man das Bett in Fahrtrichtung eingebaut haben, braucht man Extra-Länge. Der Kastenwagen ist das beliebteste Fahrzeug, wenn es darum geht, längere Zeit mit einem Wohnmobil durch die Lande zu reisen und die Freiheit fern von zu Hause zu genießen.

Alkovenmobil

Mit einem Alkovenmobil können bis zu sechs Personen in den Urlaub fahren. Der Alkoven gilt als Klassiker unter den Wohnmobilen. Jedoch ist ein Alkoven im Vergleich zu anderen Modellen ein wenig sperrig.

Teilintegrierte Wohnmobile

Teilintegrierte Wohnmobile besitzen das gleiche Fahrerhaus wie die Basisversion des jeweiligen Fahrzeugs. Das ist der Unterschied zum vollintegrierten Wohnmobil, bei dem das Fahrerhaus eine vollkommen neue Konstruktion ist. Teilintegrierte Wohnmobile sind geräumiger als Campingbusse und Kastenwagen und liegen zwischen den vorgenannten Typen und dem vollintegrierten Wohnmobil.

Vollintegrierte Wohnmobile

Das vollintegrierte Wohnmobil hat eine Länge von über 7 Metern und ist mehr als 2,3 Meter breit. Nur das Chassis mit der Fahrerhausplattform und den Bedienelementen des Ausgangsfahrzeug wird verwendet, der Rest wird komplett neu aufgebaut. Vollintegrierte Wohnmobile sind besser isoliert als teilintegrierte.

Liner

Der Liner ist eine ganz andere Klasse von Wohnmobil. Er ist die Luxusvariante des Lebens auf Rädern. Auf dem Chassis eines LKW wird ein Zuhause auf Rädern konstruiert, das keine Wünsche offen lässt. Diese Wohnmobile sind bis zu 12 Meter lang und 2,50 Meter breit. Sie können sie mit Garage für den Kleinwagen oder ausfahrbaren Erkern bestellen.



Was sollte ich beim Mieten eines Wohnmobils unbedingt beachten?

Bevor Sie sich an die Buchung bei der Wohnmobilvermietung machen, sollten Sie folgende Punkte auf jeden Fall beachten, um entspannt zum Camping aufbrechen zu können:

  • Bei der Anmietung eines Wohnmobils müssen Sie im Besitz der entsprechenden Führerscheinklasse sein. Bis 3,5t genügt der Führerschein Klasse B. Für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5t benötigen Sie den Führerschein C1. Wohnmobilvermieter haben zusätzlich individuelle Vorgaben, wie zum Beispiel, dass der Fahrer mindestens 21 Jahre alt sein muss und andere.
  • Es gibt viele Anbieter, die Wohnmobile vermieten. Daher lohnt es sich, vor Buchung immer Preise und Leistungen zu vergleichen, um bestens vorbereitet zu sein. Manchmal kann man durch Rabatte auch bares Geld sparen. Verschiedene Anbieter vergleichen kann man online zum Beispiel bei Rent and Travel (https://www.rentandtravel.de/)
  • Manchmal wird beim Vermieten eine Gebühr verlangt, wenn das Fahrzeug an einem Wochenende zurückgegeben wird. Planen Sie daher am besten entsprechend und fragen Sie nach. Den Mietvertrag sollten Sie immer mitführen.
  • Lassen Sie sich bei Vermietung noch auf dem Hof von der Autovermietung in das Mietfahrzeug einweisen.
  • In Zeiten der Pandemie ist es wichtig, dass Sie sich erkundigen, ob auf den Campingplätzen, die Sie ansteuern möchten, die sanitären Anlagen schon geöffnet haben. Sollte das nicht der Fall sein, müssen Sie mit dem Wohnmobil autark sein, was Küche und Toilette/Dusche angeht.
  • Mit einem Wohnmobil sollten Sie auf keinen Fall vor einem Tunnel überholen, da zwischen zwei großen Fahrzeugen ein Unterdruck entstehen kann, der Fahrzeuge zueinander zieht. Machen Sie sich außerdem mit dem Fahrverhalten des Wohnmobils vertraut bevor Sie auf eine größere Tour gehen. Zunächst empfiehlt es sich, auf breiteren Straßen zu bleiben bis Sie die Abmessungen und das Fahrverhalten des Fahrzeugs kennen.
  • Das Packen des Wohnmobils erfolgt so, dass leichte Sachen in den Schränken verstaut werden und schwere Dinge auf dem Boden platziert werden.
  • Der Benzinverbrauch eines Wohnmobils liegt zwischen neun und 14 Litern auf 100 Kilometer.

Besonderheiten in anderen Ländern Europas

In den benachbarten europäischen Ländern weichen die Regelungen für das Fahren von Wohnmobilen teilweise von denen in Deutschland ab. In Österreich wird unterschieden zwischen leichten (maximal 3,5t) und schweren (maximal 7,5t) Wohnmobilen. Die leichten dürfen innerorts 50 km/h fahren, außerorts und auf Schnellstraßen 100 km/h und auf Autobahnen 130 km/h. Die schweren Wohnmobile aber außerorts und auf Schnellstraßen nur 70 km/h und auf Autobahnen 80 km/h. In Österreich, der Schweiz und Italien gibt es anders als in Deutschland Mautpflicht für verschiedene Straßen.

In der Schweiz unterscheiden sich die Höchstgeschwindigkeiten für leichte und schwere Wohnmobile nur auf den Autobahnen. Außerorts gilt für beide 80 km/h, auf Autostraßen 100 km/h und auf Autobahnen 120 km/h für leichte und 100 km/h für schwere Wohnmobile. In der Schweiz braucht das Wohnmobil eine Vignette, um auf den Autobahnen fahren zu dürfen. Tagsüber das Fahrlicht einzuschalten, ist in der Schweiz obligatorisch. Mittels der “Via”-App oder an der Grenze müssen Fahrer von schweren Wohnmobilen die Schwerverkehrsabgabe zahlen, die mindestens 25SFR beträgt. Wenn Sie am Heck des Wohnmobils Ladung transportieren, die mehr als einen Meter übersteht, dann bedarf dies der Kennzeichnung.

In Italien gelten innerorts 50 km/h Höchstgeschwindigkeit für leichte und schwere Wohnmobile. Außerorts dürfen Sie mit dem leichten Wohnmobil 90 km/h fahren, mit einem schweren Wohnmobil dagegen nur 80 km/h. Auf Schnellstraßen und Autobahnen fahren Wohnmobile bis 3,5t 100 km/h beziehungsweise 130 km/h und Wohnmobile über 3,5t 80 km/h beziehungsweise 100 km/h. In Mailand, Palermo und Bologna gibt es eine City-Maut. Wie auch in der Schweiz ist in Italien das Fahren mit Tagfahrlicht obligatorisch.

Die 5 schönsten Orte für einen Campingurlaub in Europa

Die Vermietung ist das eine, die Frage, wo man seine Freiheit beim Camping genießen möchte, das andere. Um Ihnen hier bei der Wahl des richtigen Campingplatzes ein wenig zu helfen, haben wir im Folgenden noch einige Campingplätze innerhalb Europas für Sie zusammengestellt, die sich durch gute Qualität auszeichnen.

1) Campingplatz Brasilia

In Canet-en-Rousillon in Frankreich befindet sich der 5-Sterne-Campingplatz Brasilia. Camper können sich hier über eine große Auswahl an festen Häusern für bis zu fünf Personen oder Stellplätze für Wohnmobile oder Zelte freuen. Die Lage am Mittelmeer und die Ausstattung machen den Campingplatz zu einem hervorragenden Urlaubsort. Der Campingplatz Brasilia gehört zu den Gründungsmitgliedern von Yelloh!.

2) RecreatiePark Aalsmeer

In den Niederlanden befindet sich der RecreatiePark Aalsmer. Wer möchte, kann hier ein Tipi oder eine Blockhütte buchen oder aber auch im eigenen Zelt übernachten. Highlights in der Nähe sind der Linnaeushof, der Glowgolf Course in Aalsmeer und “Corpus”. Die Attraktion führt auf einer 2,5-stündigen Reise durch eine Nachbildung des menschlichen Körpers. Die Reise beginnt im Knie und endet im Gehirn. Auf dem Weg können Besucher viel über die Gesunderhaltung des Körpers erfahren. Und wer möchte, kann sogar mit dem eigenen Boot am Stellplatz anlegen.

3) Hvidbjerg Strand Ferienpark

Der Hvidbjerg Strand Ferienpark in Blåvand gehört zu den größten Plätzen in Dänemark. Die Anlage ist das ganze Jahr über geöffnet und hat zahlreiche unterschiedliche Unterkünfte zu bieten. Kinder können sich über das Trampolinland freuen und der 40 Kilometer lange Sandstrand erfreut sowohl große als auch kleine Besucher. Zwei der Plätze zählen zu den Luxuscampingplätzen, die mit einem eigenen Bad und einem Zugang zum AußenSPA ausgestattet sind. Die Fischerhäuser am See können ebenfalls gemietet werden. Die Gäste können sich hier über einen eigenen Whirlpool freuen und auch der Vierbeiner darf die Besucher hier in den Urlaub begleiten. Zur Unterhaltung bietet der 6-Sterne-Campingplatz ein reichhaltiges Freizeitangebot mit Reiten, Radfahren, Wandern und anderen Aktivitäten. Das umfangreiche Kinderprogramm macht den Urlaub hier zu einem wunderbaren Erlebnis für die gesamte Familie.

4) Krk Premium Camping Resort

Ein Infinite Pool, Yoga, Aquagymnastik, Sportturniere und eine exklusive Ausstattung sind im “Krk Premium Camping Resort” in Kroatien ein Garant für einen erlebnisreichen Urlaub. Für Kinder stehen drei Clubs zur Verfügung und Jugendliche können sich in einer großen Unterhaltungszone austoben und in Gaming- und Sportturnieren gegeneinander antreten. Wer möchte, kann an einer Vielzahl von Wassersportmöglichkeiten wie Tauchen, Wasserski oder Bootfahren teilnehmen und natürlich durch den direkten Zugang zum Meer auch Schwimmen gehen. Dazu kommen Ausflüge, Thementage und ein Open-Air-Kino, in dem familienfreundliche Filme gezeigt werden. Als besonderes Highlight gelten außerdem Zaubershows und Tanzvorführungen.

5) Böda Sand Beach Resort

In Böda Sand in Löttorp auf der schwedischen Insel Öland befindet sich die Anlage Böda Sand Beach Resort an einem langen Strand, der auf beiden Seiten von einer Hundezone begrenzt wird. Hier können Sie verschiedene Ferienunterkünfte buchen. Live-Musik, eine Quiz-Nacht und mehr sorgen für Animation und Entertainment. Es gibt einen 9-Loch-Golfplatz, einen Friseur und Massageangebote, während verschiedene Restaurants und ein Laden für das leibliche Wohl sorgen. Auf Öland gibt es keinen Wald und keine Berge. Dadurch ist es dort das ganze Jahr über relativ windig. Aber nichtsdestotrotz ist Öland gerade im Sommer eine sehr beliebte Insel, fürs Camping in Schweden.