Wandern auf und rund um die Zugspitze

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Bergwandern ist eine wunderbare Freizeitbeschäftigung. Beim gleichmäßigen Gehen zu Fuß klärt sich der Geist, ermüdet der Körper und Sie fühlen sich frei und unbeschwert. Nicht von ungefähr wird das Wandern von unzähligen Dichtern gelobt. Wandern ist eine Belohnung an sich und braucht kein Ziel. Die Kenntnisse, die Sie erwerben, sind auch im Alltag und bei anderen Unternehmungen hilfreich. Vom Wissen über das Wetter in den Bergen, notwendige Ausrüstung und Erste-Hilfe-Maßnahmen zur Orientierung im Freien und Kartenlesen ist alles dabei.

Beim Wandern wird unterschieden zwischen:

  • Wandern
  • Bergwandern
  • Alpinem Weitwandern
  • Fernwandern
  • Trekking

Wandern findet im flachen Land statt. Hierbei liegt der Fokus auf der Begegnung mit Menschen und Kulturen. Der sportliche Aspekt steht nicht im Vordergrund. Beim Bergwandern ist das schon anders. Hier geht es um Kondition und Trittsicherheit. Alpines Wandern findet meist auf Höhenwegen statt und dauert mehrere Tage. Übernachten können Sie im Zelt oder auf Alpenvereinshütten. Fernwandern schließlich bezeichnet das Gehen auf den europäischen Fernwanderwegen über lange Strecken und beim Trekking ist die Region entscheidend, in der gewandert wird. Denn beim Trekking bewegt man sich in abgelegenen Gebieten. Oft ist es so, dass Sie beim Trekking Ihr Gepäck nicht selbst tragen müssen und Versorgung und Übernachtungen durch einen Bergführer organisiert werden. Für alle Arten des Wanderns gilt: Gut zu Fuß zu sein, ist ein Muss.

Die Zugspitze als Wanderparadies

Das Gebiet um die Zugspitze, Deutschlands höchstem Gipfel, ist ein beliebtes Ziel für Wanderer und Kletterer oder auch einfach nur Ausflügler, die die sensationelle Aussicht vom Plateau der Zugspitzbahn genießen oder auf einem Foto mit dem goldenen Gipfelkreuz posieren möchten. Joseph Naus gelang im August 1820 die Erstbesteigung der Zugspitze. Ganze 400 Berggipfel und einige Bergseen können Sie von hier oben auf 2.962 Metern sehen. Der Ausblick ist ungetrübt und an manchen Tagen reicht er bis nach München und in die Landschaft der Ammergauer Alpen. Außer der Seilbahn Zugspitze gibt es die nostalgische Zahnradbahn und die Gletscherbahn, welche alle unterschiedliche Ausflugsziele ansteuern. Die Zahnradbahn hat ihre Talstation am Zugspitzbahnhof gleich neben dem DB-Bahnhof in Garmisch-Partenkirchen.

Wandern Zugspitze am Seebensee
Beim Wandern rund um die Zugspitze gibt es viele Highlights zu entdecken. Hier zu sehen der Seebensee.

Auf 2.600 Metern Höhe liegt das Zugspitzplatt, eine alpine Karst-Hochfläche auf der Südseite der Zugspitze. Im Winter erschließt sich von hier ein Skigebiet und im Sommer können Sie 300 m unter dem Gipfel der Zugspitze mit ihrem Blattgold veredelten Gipfelkreuz ein ähnliches Panorama erleben. Allerdings mit deutlich weniger Anwesenden.

Auf das Zugspitzplatt können Sie wandern, aber auch mit der Zahnrad- und auch der Seilbahn hinauffahren. Die Bayerische Zugspitzbahn startet in Garmisch und folgt der Trasse entlang von Grainau und dem Eibsee hinauf zum Zugspitzplatt. Ungefähr 80 Minuten sind Sie mit der Bahn unterwegs. Grainau ist auch eine gute Station um vor Ort zu übernachten. Die Gletscherbahn fährt den Gipfelhungrigen dann bis hinauf zur Spitze.

Der einzige Nachteil eines Ausfluges an die Zugspitze liegt im Verkehr, da die B23 oft sehr zäh zu befahren ist. Es macht Sinn, in Garmisch das Auto abzustellen und in die Bayerische Zugspitzbahn zu steigen. Garmisch-Partenkirchen ist von München mit dem Zug oder dem Auto in ca. 1,5 Stunden Fahrt zu erreichen.

Wer ein bisschen länger in der Gegend verweilen möchte, kann sich im Zugspitz-Resort in Ehrwald einmieten. Das Hotel in Ehrwald in Tirol verfügt nicht nur über 83 Zimmer, sondern auch über einen Campingplatz mit 175 Stellplätzen. Für abenteuerlustige Familien ist das Resort bestens ausgerüstet. Die Ehrwalder Almbahn bringt Sie im Sommer in die familienfreundlichen Wandergebiete und im Winter auf die Pisten.

Beliebte Wanderrouten im Bereich der Zugspitze

Um auf die Zugspitze zu wandern, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Partnachklamm

Eine einfachere Route hinauf zur Zugspitze führt durch die Partnachklamm. Vom Startpunkt in Garmisch-Partenkirchen am Skistadion brauchen Sie für die 21 Kilometer lange Strecke etwa 10 Stunden und überwinden dabei 2.300 Höhenmeter. Alle angegebenen Gehzeiten sind als ungefähre Zeitangaben zu verstehen. Einfache Wanderroute bedeutet in diesem Fall: Dieser Weg umgeht die Klettersteige. Ansonsten sind 2.300 Höhenmeter auf 21 Kilometer alles andere als einfach. Der Weg durch das Wettersteingebirge und das Reintal ist dafür aber sehr idyllisch.

Die Partnachklamm öffnet erst um 8:00 Uhr, was ein Problem darstellt, wenn Sie ganz nach oben wollen. Sie können den ersten Abschnitt aber auch umgehen und so außerdem den Eintritt zur Klamm (derzeit 5 €) sparen. Es gibt natürlich auch immer die Möglichkeit, eine der Bergbahnen zu benutzen. Eine Fahrt mit der Bergbahn kann den Auf- oder den Abstieg ersetzen.

Wer den “oberen Weg” gehen möchte (um schon vor 8:00 Uhr unterwegs zu sein), der parkt sein Auto auf dem Parkplatz Wildenau und geht von dort nach rechts, wo die Partnach die Wildenauer Straße kreuzt. Auf der Eisernen Brücke geht es in 70 m Höhe über den Fluss. Danach entscheiden Sie sich, ob Sie in Richtung Partnachalm oder nach Graseck und zur Kaiserschmarrn-Alm im Osten gehen möchten. Der Weg über die Kaiserschmarrn-Alm ist eine kürzere Wanderstrecke.


Wanderausrüstung für Wandern Zugspitze


Die Wanderung durch das Reintal zur Zugspitze lässt sich auf mehrere Tage verteilen. Die erste Übernachtung findet dann auf der Reintalangerhütte auf 1.369 Meter statt. Die nächste Hütte am darauffolgenden Morgen ist die Knorrhütte auf 2.051 Meter, wo Bergsteiger eine Brotzeit einnehmen und sich für den Aufstieg stärken können.

Danach kommen nur noch das Zugspitzplatt und dann der Gipfel. Der Aufstieg dauert ungefähr 8 Stunden und ist am besten im Sommer oder Frühherbst in Etappen anzugehen.

Die Hütten auf dieser Wanderung sind: Partnachalm, 983 m, Reintalangerhütte, 1369 m, Knorrhütte, 2051 m und das Münchner Haus, 2959 m.

Die Partnachalm dient nur der Einkehr, zu übernachten ist hier nicht möglich. Die Knorrhütte bietet 112 Schlafplätze für Bergsteiger, eine Übernachtung im Mehrbett-Zimmer für Nichtmitglieder des Alpenvereins kostet 38 €. Der gleiche Betrag ist noch einmal fällig für das 3-gängige Abendessen und Frühstück. Die Reintalangerhütte wird auch auf der Seite des DAV erwähnt. Hier stehen Ihnen 6 Matratzenlager und weitere Mehrbettzimmern zur Verfügung. Insgesamt gibt es auf der Reintalangerhütte 132 Schlafplätze für Bergsteiger. Der durchschnittliche Preis für eine Übernachtung auf der Reintalangerhütte beträgt für Mitglieder des DAV 20 €. Generell ist die Übernachtung auf den Almhütten für Mitglieder des Alpenvereins stark ermäßigt und eine Mitgliedschaft macht für Bergsteiger Sinn.

Gatterl-Tour

Ein anderer Wanderweg hinauf auf die Zugspitze ist die Gatterl-Tour. Dieser Trail überquert einige Schneefelder und einige Geröllfelder und hat eine Gesamtsteigung von 1.800 Höhenmetern. Auf der Wanderroute liegen zwei Hütten, die bewirtschaftet sind und in denen Sie sich unterwegs stärken können.

Die Tour beginnt ganz gemächlich von der Ehrwalder Almbahn-Station ins Gaistal und an der Ganghofer Hütte vorbei. Von Gaistal aus folgen Sie den Hinweisen zur Knorrhütte und dem “Gatterl”. Der Pfad wendet sich an der Skipiste vorbei nach links in Richtung “Wettersteinwand”. Auf der bald erreichten Hochfeldernalm können Sie eine wohlverdiente Pause einlegen. Über Weiden und Wiesen der Alm geht es zum “Am Brand” und dann ein wenig bergab zum Feldjöchl. Das “Gatterl” ist ein kurzer Klettersteig über eine Felsrinne, der mit einem Drahtseil gesichert ist. Sofern Sie schwindelfrei und trittsicher sind, werden Sie hier keine Probleme haben. Ins Drahtseil können Sie sich mit einem Klettersteigset einhängen um auf Nummer sicher zu gehen.

Dies ist ein ungewöhnlicher Grenzübergang zwischen Österreich und Deutschland und daher befinden sich auf dem Weg nach dem “Gatterl” die Dienstbaracken der bayerischen Zollwache. Kurz darauf erreichen Sie die Knorrhütte, welche bewirtschaftet ist und mit einer herzhaften Mahlzeit aufwarten kann. Am Schneefernerhaus vorbei legen Sie die letzten Höhenmeter zum Gipfel zurück. Die schmalen Pfade erfordern viel Konzentration und ein kurzer Klettersteig ist auch noch zu bewältigen. Am Gipfelfelsen angekommen, helfen Drahtseile die letzten Meter zum Südwestgrat zu erklimmen.

Wer den Abstieg scheut, der kann auch die Seilbahn ins Tal nehmen - das gilt für jede hier aufgeführte Wanderung. Auch einen Bergführer können Sie für alle Touren auf die Zugspitze anheuern.

Zugspitzwanderung ab Eibsee

Der kürzeste und damit auch steilste Weg hinauf auf die Zugspitze beginnt mit der Anreise zum Eibsee. Sie wandern dann über die Wiener Neustädter Hütte, den Stopselzieher-Klettersteig, die Alte Bergstation Zugspitzkamm und das Münchner Haus nach oben. Dieser Wanderweg meistert 1.925 Höhenmeter und Sie brauchen ungefähr 6 Stunden für den Aufstieg. Die Klettersteigausrüstung ist ein Muss. Eine genaue Beschreibung der Route finden Sie hier: https://www.bergtour-online.de/bergtouren/klettersteige/zugspitze-stopselzieher/

Zwischendurch können Sie Ausblicke auf das Werdenfelser Land, auf Ehrwald, Lermoos und den Fernpass genießen. Ungefähr vier Stunden nach dem Start am Eibsee wird das Gelände richtig alpin und Sie klettern an Drahtseilen gesichert über Bergflanken. Vor der Wiener Neustädter Hütte kann auch im Hochsommer noch Altschnee liegen. Das Felsloch, welches namensgebend für den Stopselzieher-Steig ist, zeigt sich bald nach der Hütte.

Tipp: Wollen Sie sich die Kosten für die Talfahrt sparen (immerhin 32 € im Jahr 2021) dann übernachten Sie doch auf der Münchner Hütte und steigen am nächsten Tag ab. Drei Abstiegsrouten stehen zur Wahl: die gleiche Route wie hinauf, über den Höllentalferner und die Riffelscharte oder über den Höllentalferner und die Höllentalklamm. Letztere Route führt Sie nach Hammersbach, wo Sie dann mit der Zugspitzbahn zurück an den Eibsee fahren können.



Jubiläumsgrat

Der Jubiläumsgrat ist eine Gratwanderung, die Sie vom Zugspitzgipfel zum Alpspitzgipfel führt. Es ist kein reiner Klettersteig, aber eine sehr anstrengende, hochalpine Tour. Die Kletterei auf dem Jubiläumsgrat im Schwierigkeitsgrad II-III zur Alpspitze erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung. Die Gehzeit für diese Route beträgt ca. 8 Stunden. Der einzige Notabstieg geht über den Brunntalgrat zur Knorrhütte. Alle anderen Geröllrinnen, die verheißungsvoll vom Jubiläumsgrat hinab führen, enden an einer unüberwindbaren Steilwand. Diese sollten Sie auf jeden Fall meiden.

Stabil gutes Wetter ist eine wichtige Voraussetzung, um diese Route zu gehen. Diese spektakuläre Gratüberschreitung können Sie auch mit Hilfe eines erfahrenen Bergführers bewerkstelligen, sollten Sie es sich alleine nicht zutrauen. Der erste Teil bis zur Knorrhütte ist mehr Kletterei und ab der Knorrhütte ist Sicherung in Form von Drahtseilen vorhanden. Der Weg endet an der Alpspitzbahn-Bergstation.

Hochwanner

Ein weiteres Highlight im Wettersteingebirge ist die Wanderung auf den Hochwanner. Diese Tour ist nur für fitte Wanderer geeignet. Die Wanderung beginnt im Gaistal in Tirol. Die Anreise dorthin kann mit dem Auto oder der Bahn erfolgen. Eine detaillierte Beschreibung der Wanderung finden Sie hier: https://www.bergtour-online.de/bergtouren/bergwanderungen/schwer/hochwanner/

Hüttenwandern

Hüttenwandern ist an der Zugspitze auch möglich und von einer zur anderen sind es oft nur wirklich kurze Strecken. Von der Bockhütte über die Reintalangerhütte erreichen Sie das Kreuzeckhaus. Das Kreuzeckhaus kann auch direkt mit der Seilbahn angefahren werden und hat 101 Schlafplätze. Die Bockhütte liegt im Reintal auf 1.052 m.

Wandern an der Zugspitze - Einige Hinweise

Die Höllentalklamm ist nur im Sommer begehbar, wenn das Wasser des Hammersbach so richtig die Schlucht hinunterbraust, denn im Winter ist die Höllentalklamm geschlossen. Die Partnachklamm ist ganzjährig geöffnet. Die Höllentalangerhütte ist ebenfalls im Winter geschlossen und öffnet immer erst im Mai wieder zur Saison. Die Höllentalangerhütte ist ein guter Ausgangspunkt für die Besteigung des Zugspitzgipfel. Auf der Höllentalangerhütte bewegen sich die Übernachtungspreise im gleichen Segment wie auf den anderen Hütten.

Wanderungen mit Kindern

Wer möchte, kann auf einfacheren Strecken auch mit den Kindern wandern. Damit dies gelingt, muss der Erwachsene sich auf das Kind einstellen - nicht umgekehrt. Kinder sind keine Miniatur-Erwachsenen, das wird beim Wandern sehr deutlich.

Wandern Zugspitze am Seebensee
Auch für Kinder gibt es beim Wandern immer was zu entdecken und erleben.

Wenn Sie schon früh beginnen, Ihre Kinder mit ins Gebirge zu nehmen und auf ihre Bedürfnisse Rücksicht nehmen, dann werden die kleinen Alpinisten gewiss große Freude haben. Spiele, Bäche, Pausen, toben, Höhlen erforschen - eine Wanderung mit Kindern muss abwechslungsreich sein. Breite Schotterwege und stetiger Anstieg? Damit können Kinder nichts anfangen.

Im jugendlichen Alter sind Kinder dagegen glücklich über Herausforderungen, die sie meistern können. Das macht nicht nur Spaß, sondern stärkt auch das Selbstvertrauen. Klettersteige und Gletscher sind für Jugendliche genau richtig. Hier lernen sie den verantwortungsvollen Umgang mit den eigenen Ressourcen und denen der anderen.

Ein Wanderführer und eine Wanderkarte sind ebenso wichtige Ausrüstungsgegenstände wie gute Bergschuhe und eine Windjacke - vor allem, wenn Sie mit Kindern unterwegs sind. Auch einen Hüftgurt dabei zu haben, ist kein Fehler. Zuhause eine Packliste zu führen, ist hier eine sinnvolle Idee. Erwachsene sollten immer direkt hinter Kindern gehen, damit diese aufgefangen werden können für den Fall, dass ein Kind stolpert.

Wer sich fortbilden möchte, dem sei die umfassende Information auf der Webseite des Alpenvereins empfohlen. Auch einen qualifizierten Bergführer können Sie über den Alpenverein finden.

Gletscher, Schnee und Eis - weitere Aktivitäten

Wandern Zugspitze bei Schnee

Neben normalen Wanderungen sind auf der Zugspitze auch viele Aktivitäten rund um den Gletscher möglich. Wer mehr über den Schneeferner im Besonderen oder Gletscher im Allgemeinen wissen möchte, der kann sich einem Führer anvertrauen oder den Gletscherlebnispfad gehen. Die Führungen über den Gletscher dauern ungefähr 45 Minuten und werden kostenfrei angeboten. Los geht es am Gletscherrestaurant “Sonnalpin” und von dort an den Eisrand des Schneeferner. An manchen Tagen ist es sogar möglich ein paar Meter auf das Eis zu gehen. Das “Sonnalpin” können Sie auch für eine Tagung oder ähnliches buchen.

Der Gletscherlebnisweg besitzt multimediale Stationen, an denen Sie Ihr Wissen über den Gletscher vertiefen können. Im Winter ist der Weg allerdings nicht begehbar und leider seit dem 19.10.2020 bis auf Weiteres geschlossen. Vom Gletscherrestaurant ist der Gletscherlebnisweg in 15 Gehminuten zu erreichen. Sie müssen für diesen lehrreichen Gang unbedingt feste Schuhe anhaben. Der Erlebnispfad ist aus einer Zusammenarbeit der LMU München, des Deutschen Wetterdienstes, des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus und der Bayerischen Zugspitzbahn entstanden.

Die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus ist Deutschlands höchste Umweltforschungsstation. Sie ist seit 1999 in Betrieb und war davor ein Hotel.

Skifahren

Die schlechte Nachricht zuerst: Die Skisaison 2020/21 musste wegen der Coronavirus-Pandemie ausfallen. Aber in anderen Jahren ist das Skigebiet an der Zugspitze ein Traum. In einer Höhe zwischen 2.000 und 2.700 Metern können Sie zwischen November bis Mai Ski- und Snowboardfahren. Von den 20 Pistenkilometern befinden sich drei auf dem Gletscher, dem Schneeferner, einem der letzten seiner Art in Deutschland. Die längste Abfahrt ist 4,5 Kilometer lang und heißt Riffelriss. Im Skigebiet gibt es leichte und auch mittelschwere Abfahrten. Freunde des Powders kommen abseits der Pisten auch auf ihre Kosten. Danach lässt es sich wunderbar in Garmisch-Partenkirchen oder der näheren Umgebung speisen und übernachten.

Schlittenfahren

Hier oben ist es natürlich auch möglich mit dem Schlitten oder Bob die Rodelbahnen unsicher zu machen. Die Ausrüstung dafür müssen Sie auch nicht auf den Berg schleppen, sondern können Sie in der Rodelhütte und im Gletscherrestaurant mieten. Das Ausleihen eines Zipfelbobs an der Rodelhütte ist nicht mit Kosten verbunden. Die Abfahrt fängt direkt an der Rodelhütte an und ist auch im Sommer, Gletscher sei Dank, benutzbar. Schlittenfahren können Sie natürlich auch ganz ohne hohe Berge zu erklimmen. Denn in Garmisch-Partenkirchen und Umgebung gibt es auch Rodelhänge.

Alles Unternehmungen, die einen Wanderurlaub rund um die Zugspitze noch ein wenig abwechslungsreicher gestalten können.

Wandern Zugspitze - Fazit

Wandern ist eine gesunde und ausgleichende Freizeitbeschäftigung, die wenig Ausrüstung erfordert und ohne Geräte verrichtet werden kann. Mit einem ordentlichen Paar Wanderschuhe, den passenden Socken, einem Wanderrucksack und bequemer Kleidung können Sie beginnen. Soll dann ein Berg wie die Zugspitze erklommen werden, kommen Klettersteigset, Helm und Wanderstöcke hinzu. Wandern wirkt ausgleichend auf das Gemüt und erhöht die Kondition. Wir wünschen mit unseren Infos und Tipps Viel Spaß am Berg!

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