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Sicherungsgeräte – Das perfekte Gerät zum Sichern finden

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Alles Wichtige rund um Sicherungsgeräte

Ohne Zweifel gehören Sicherungsgeräte zum Klettern wie das Amen in die Kirche. Es handelt sich hierbei um eine wichtige, wenn nicht sogar die wichtigste Komponente, wenn es um die Absicherung während des Kletterns geht. Daher solltest du diese Tipps ganz besonders beherzigen.

Empfohlene Sicherungsgeräte im Test und Vergleich

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Was sind Sicherungsgeräte?

Durch ihren Einsatz wird es möglich, die Sicherheit sowohl am Fels als auch in der Kletterhalle deutlich zu erhöhen. Doch während in den Anfängen der Kletterei ausschließlich mit HMS und Achter gesichert wurde, gibt es heutzutage weitaus mehr und vor allem bessere Möglichkeiten. Im Laufe der Jahre haben Kletterverbände und Hersteller enorm dazu gelernt und so noch sicherere Sicherungsgeräte hervorgebracht. In diesem Artikel möchten wir euch diese ein wenig näherbringen und euch im Vergleich Vor- und Nachteile aufzeigen. Im Grunde lässt sich die Aufgabe eines Sicherungsgerätes zügig erklären. Es handelt sich dabei um eine Apparatur, die euch in erster Linie beim Sichern eures unterstützen soll.

Möchtet ihr den Kletternden abseilen oder kommt dieser in der Wand unerwartet zu Fall wäre das Kletterseil mit bloßen Händen nicht zu halten. Neben bösen Verbrennungen an eurer Hand würde euer Partner nahezu ungebremst zu Boden stürzen. Und genau das möchte sicherlich keiner von euch erleben, weshalb sich an dieser Stelle solche Geräte durchaus anbieten. Sicherungsgeräte unterstützen eure Handkraft mit Bremskraft. Wie stark die Unterstützung, also die Bremskraft ist, hängt von vielen Faktoren ab. Zu nennen sind hier vor allem die dicke des Seils, die Beschaffenheit des Mantels sowie die Geometrie des Sicherungsgerätes. Bei einer entsprechend hohen Bremskraft des Gerätes benötigst du wiederum eine deutlich geringere Handkraft und kannst dich auf das Klettern fokussieren.

Die unterschiedlichen Varianten der Sicherungsgeräte

Wie eingangs erwähnt, wurde anfänglich nur auf Achter und HMS zurückgegriffen. Mittlerweile stehen uns Kletterern drei verschiedene Ausführungen von Sicherungsgeräten zur Verfügung. Dynamische und Halbautomatische Sicherungsgeräte sowie die sogenannten Autotuber. Zu jeder Art gibt es verschiedene Produkte. Aber wie unterscheiden sich die unterschiedlichen Typen und welche Möglichkeiten werden für die praktische Anwendung geboten?

Dynamische Sicherungsgeräte

Mit dynamischen Sicherungsgeräten ist es euch möglich, ohne Einbeziehung des Körpers zu sichern. So lässt sich im Falle eines Sturzes das abrupte Abbremsen vermeiden und die enorme Sturzkraft möglichst effektiv abzufangen. So gelingt es durch das Prinzip der dynamischen Sicherung dafür zu sorgen, die Kletterseile funktional zu ergänzen und den Effekt des Sicherns zusätzlich zu verbessern. Auf diese Weise wird das Verletzungsrisiko weiter vorgebeugt, um sich dem Gelände entsprechend anzupassen und die Sicherheit zu erhöhen.

Halbautomatische Sicherungsgeräte

Bei den halbautomatischen Varianten gibt es keine Möglichkeit für eine dynamische Sicherung, da der integrierte Halbautomat durch eine funktionale Unterstützung von Blockaden ergänzt wurde. Sollten Belastungen auftreten, wird somit für eine komplette Blockade des Seils gesorgt, wodurch keine dynamische und flexibel anpassbare Ausgabe des Seils mehr möglich wird. Die Sicherung muss an dieser Stelle deutlich körperintensiver erfolgen, damit der Kletternde mit einem weichen und möglichst schmerzlosen Fall rechnen kann.

Autotuber

Autotuber ermöglichen einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Bremshand und Bremswirkung. Befindet sich die Bremshand in der richtigen Lage, wird das Seil auf diese Weise vollständig blockiert. Im Vergleich zum klassischen Tube entwickeln die Autotuber deutlich einfacher die gewünschte Bremskraft, um den Fall möglichst vollständig abzufangen. Bei klassischen Tubern muss der Winkel zwischen Brems- und Führungsseil meist bei mehr als 90 Grad liegen, Autotuber benötigen hingegen nur einen Wert von etwa 10 bis 45 Grad.

Vor- und Nachteile der angebotenen Ausführungen

Bei den dynamischen Ausführungen kommt es immer auf das Verhältnis des Gewichts des Kletternden und des Sichernden an. Bei größeren Unterschieden ist das Sichern allerdings deutlich schwieriger und ist im Notfall mit enormen Kraftaufwand verbunden. Trotz dieser Einschränkungen ist der klassische Tube als dynamisches Sicherungsgerät auch heute noch mit Abstand die beliebteste Wahl und wird von rund 58 Prozent der Kletternden verwendet.

Der Nachteil der dynamischen Ausführungen ist auf den ersten Blick der entscheidende Vorteil für die halbautomatischen Varianten. Diese gleichen menschliche Fehler aus und ermöglichen eine Sicherung beinahe ohne Handkraft. Trotz dieser Vorteile haben die halbautomatischen Ausführungen ihre Schwäche in der Flexibilität, da die Varianten nicht für alle Projekte wirklich gut geeignet sind. Daher ist die dynamische Ausführung häufig die einfachere und effektivere Wahl zur Sicherung.

Bei den Autotubern ist die Qualität der Sicherung von der Position der Bremshand abhängig. Sollte sich diese zufällig nicht an der richtigen Stelle befinden, ist mit weitreichenden Problemen bis hin zur vollständig ausbleibenden Sicherung zu rechnen. Auch wenn ihr weniger Handkraft benötigt, befindet sich die Sicherung in stetiger Abhängigkeit zum Bremsverhalten, weshalb der Autotuber für das professionelle Klettern nur selten Verwendung findet.

Der Tube - die beliebteste Form der Sicherung

Die Mehrheit der Kletterer entscheidet sich für die Absicherung mit dem Tube, weshalb sich ein Blick auf die entsprechenden Vorteile durchaus anbietet. Der Tube ist an dieser Stelle überaus seilschonend und ermöglicht eine dynamische Sicherung. Auch die Handhabung ist nach kurzer Zeit zu erlernen und lässt sich innerhalb kürzester Zeit umsetzen. Je nach Modell eignet sich der Tube sowohl für die alpine Nachsicherung als auch für den gesamten Prozess des Abseilens. So wird eine überaus flexible Möglichkeit geboten, um dynamisch und ohne viel zusätzlichen Aufwand zu sichern.

Trotz der überragenden Beliebtheit gibt es auch beim Tube jedoch gewisse Nachteile. So benötigt der Sichernde verhältnismäßig viel Handkraft, was eine kleinste Unaufmerksamkeit mit schweren Folgen bestrafen kann. Auch die Position der Bremshand ist ausschlaggebend für die tatsächliche Bremswirkung, weshalb immer auf einen entsprechenden Winkel zum Führungsseil von mindestens 90 Grad geachtet werden muss. Da bereits kleinere Fehler zu schwerwiegenden Folgen führen können, ist der Tube immer wieder zentrales Element der Diskussion. Durch die einfache Nutzung und die gezielte Anwendung beim Klettern ist dieses Sicherungsgerät für viele Kletterer jedoch die erste Wahl.

Darauf solltest du bei der Sicherung achten

  • Die Bremshand sollte immer das Bremsseil umschließen.
  • Umsetzung der klassischen Bewegungsroutine beim Ausgeben des Seils.
  • Stetiger Blick auf die aktiven Gewichtsunterschiede beim Klettern.
  • Berücksichtigung wirkender Handkräfte.
  • Korrekte Positionierung des Geräts direkt vor der Wand.
  • Minimierung der Menge des Schlappseils.

Maximale Sicherheit für alle bereitgestellten Komponenten

Bei einer sicheren Bedienung wird für alle verfügbaren Sicherungsgeräte die gewünschte Sicherheit geboten. Der entscheidende Faktor für die Entstehung von Kletterunfällen ist laut Angaben der DAV Sicherheitsforschung das menschliche Versagen, was sich unter Umständen auch auf den Umgang mit den Sicherungsgeräten beziehen lässt. Aus diesem Grund werden für Anfänger im Bereich Klettern an vielen Stellen halbautomatische Varianten oder vollwertige Autotuber empfohlen. Diese sind zu Beginn deutlich einfacher in der Handhabung und sind eine durchaus gute Wahl. Mit zunehmenden Erfahrungen kann auch nach einigen Jahren selbstverständlich noch für einen Wechsel des Sicherheitsgeräts gesorgt werden, ohne dass dieser Wechsel auf Kosten der Sicherheit erfolgt.

Mehr Schutz mit den richtigen Geräten

Wenn auch du für das Klettern als Hobby auf der Suche nach einem passenden Sicherungsgerät bist, kannst du dich ohne Probleme für eine geeignete Ausführung entscheiden. Durch die zahlreichen Varianten gibt es für jedes Niveau die richtigen Komponenten, sodass die Sicherung des eigenen Kletterabenteuers keine Schwierigkeit darstellen muss. So gelingt es problemlos, sich selbst bestmöglich abzusichern und von einem gelungenen Schutz durch modernste Geräte zu profitieren.

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