Kletterhelme, Kletterhelm, Hartschalenhelm, Schaumhelm, Hybridhelm

Kletterhelme Test 2020 – Testbericht zum besten Kletterhelm

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Kletterhelme – Für noch mehr Sicherheit beim Klettern

Unbequem – hässlich – störend. Viele Kletterer verzichten noch immer auf das Tragen der Kletterhelme. Dabei spricht eigentlich alles für und rein gar nichts gegen ihn. Welche Eigenschaften für einen solchen Helm notwendig sind erfährst du auf dieser Seite.

Kletterhelme Empfehlungen

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Gerade beim Outdoor Klettern lauern oft mehr Gefahren als dem ein oder anderen Bewusst sein mag. Wenn dir also etwas an deiner Sicherheit und vor allem am Schutz deines Kopfes liegt, solltest du unbedingt über die Anschaffung eines Helmes nachdenken. In unserem Artikel möchten wir dich eingehend über Kletterhelme informieren. Warum du Hartschalenhelme tragen solltet und worauf beim Kauf stets zu achten ist. Darüber hinaus haben wir für dich eine Reihe von Produkten genauer unter die Lupe genommen, und möchten davon gern ausführlich berichten. Obwohl Kletterhelme natürlich auch beim Bergsteigen, Eisklettern oder bei Klettersteigen zur Ausrüstung gehören, möchten wir hier den Fokus auf Helme fürs Sportklettern legen.

Kletterhelme für Damen und Herren

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Den Kopf beim Klettern immer bestmöglich geschützt. Mit einem Kletterhelm ist genau das möglich

Du hast eingesehen, dass ein Kopfschutz beim Klettern nahezu unerlässlich ist, weißt aber nicht so recht welches der richtige Kletterhelm für dich ist? Mit unserem folgenden Ranking möchten wir dir auf der Suche nach dem besten Helm ein wenig unter die Arme greifen. Dass dort fast alle Namhaften Hersteller wie Mammut, Edelrid, Petzl oder Black Diamond vertreten sind, sollte an dieser Stelle keinen wundern. Alle gelisteten Produkte haben wir für dich in der Praxis getestet. Sollten dir also Angaben wie Gewicht, Konstruktion oder Preis nicht reichen, kannst du auch gern in unseren ausführlichen Erfahrungsberichten stöbern. Der Kopfschutz sollte zu jeder Ausrüstung gehören.

Kletterhelme für Kinder

Bei einem Kletterhelm für Kinder gelten eigentlich dieselben Grundvoraussetzungen wie bei einem Erwachsenen Helm. Die individuelle Einstellung auf die Größe des Kopfes sollte unbedingt gewährleistet sein. Darüber hinaus ist auch bei den Kleinen auf das Gewicht zu achten. Je leichter ein Helm ist, ohne natürlich die Qualität dabei außer Acht zu lassen, desto besser zum Klettern. Vor allem Edelrid und Black Diamond bieten in unserem Test gute Produkte an. Im Folgenden findet ihr drei empfehlenswerte Kletterhelme, die für Kinder gut geeignet sind.

Warum solltest du einen Kletterhelm tragen

Im Grunde liegt die Aufgabe eines Kletterhelms klar auf der Hand. Genau wie ein Fahrradhelme, Skihelm oder Bergsteigerhelm soll natürlich auch der Kletterhelm deinen Kopf vor schwerwiegenden Verletzungen bewahren. Im schlimmsten Fall sogar euer Leben retten. Alleine diese Tatsache sollte dabei schon Anlass genug für dich sein, bei jeder Klettertour einen Helm in der Ausrüstung zu führen. Ob beim Sportklettern am Fels, Eisklettern, bei Höhentouren oder Bergsteigen spielt dabei keine Rolle. Doch vor welchen Gefahren soll der dich der Helm denn jetzt schütze?

Während der Helm beim Radfahren beispielsweise vorrangig bei Stürzen Schutz bieten soll, gibt es beim Klettern noch weitaus mehr Gefahrenquellen. Na klar, da grade beim Klettern das Fallen auf der Tagesordnung steht, soll dein Kopf natürlich auch vor einem möglichen Aufprall am Fels geschützt werden. Wichtiger ist aber vor allem ein Punkt – Steinschlag. Trifft dich ein Stein am Kopf kann das böse Folgen haben. Entweder durch den Stein selbst oder durch den resultierenden Sturz. Wirst du als sicherer getroffen, ist die Konsequenz eventuell sogar noch bedeutender. Im "worste case" kannst du deinen Partner nicht mehr sichern.

Neben Steinschlag gibt es aber noch weitere Dinge die von oben kommen können. Und Dinge trifft es wortwörtlich. Es kann immer mal wieder vorkommen, dass vorgehende Seilschaften aus Unachtsamkeit Material fallen lassen. Die Folgen eines Aufpralls sind dabei ähnlich wie beim Steinschlag. Der letzte und wohl unbedeutendste Punkt ist das Kopf stoßen. In einigen Routen kann es passieren, dass ihr euch an Felsvorsprüngen schlicht den Kopf stoßen könnt. In allen vorgenannten Szenarien seid ihr mit einem Hartschalenhelm auf der sicheren Seite.

Vor welchen Gefahren schützt dich der Helm

Vor…

  • einem möglichen Aufprall des Kopfes an die Wand im Falle eines Sturzes
  • herunterfallenden Felsbrocken – Steinschlag
  • fallenden Gegenständen vorankletternder Seilschaften (bsp. Expressen, Karabiner usw.)
  • stoßen des Kopfes an Felsvorsprüngen
  • Sonneneinstrahlung (im geringen Maße)

Worauf ist bei einem Kletterhelm zu achten

Bevor ihr euch mit irgendwelchen Details beschäftigt, muss euch ein grundlegender Punkt von vornerein klar sein. Helm… ist nicht gleich Helm. In jedem Fall solltest du davon absehen, einen Kopfschutz aus anderen Sportarten aufzusetzen. Nur weil diese meist auch aus Hartschalen und Styropor gefertigt sind, bieten sie nicht denselben Schutz. Schon gar nicht gegen die oben genannten Gefahren beim Klettern. Des Weiteren solltest du auch dem Aussehen nicht allzu große Bedeutung zukommen lassen. Nachstehend möchten dir nun endlich Schritt für Schritt die wichtigsten Aspekte beim Kauf eines Kletterhelms näherbringen.

Norm (EN 12492) – Wann ist ein Kletterhelm ein Kletterhelm

Wie bereits angedeutet, solltest du zum Klettern ausschließlich Helme tragen, die auch dafür vorgesehen sind. Hartschalenhelme die in Deutschland oder allgemein in EU Ländern auf den Markt kommen, müssen zertifiziert sein. Das bedeutet im Detail, dass sie gemäß den Anforderungen der Norm für Bergsteiger (EN 12492) geprüft worden sein müssen. Haben sie die entsprechenden Tests bestanden, erhalten Sie die Kennzeichnung "CE". Achtet beim Kauf also unbedingt auf genau diese beiden Buchstaben. Mit ihnen habt ihr die Gewissheit, dass der Helm bestens zum Klettern sowie Bergsteigen geeignet ist. Nur wenn dieser Punkt gegeben ist, macht es überhaupt Sinn, sich mit weiteren Faktoren zu beschäftigen.

Voraussetzungen an einen Schutzhelm nach EN 12492

  • Die Haltekraft des Kinnriemens muss größer 50 kg sein, damit der Kletterhelm bei einem Sturz nicht vom Kopf gerissen wird.
  • Der Helm muss eine bestimmte Durchdringungsfestigkeit besitzen. Getestet wird dies mit einem 3kg schweren, spitzen Gegenstand, der aus 1 Meter Höhe fallen gelassen wird. Beim Aufprall darf kein Kontakt zwischen Spitze und Kopf entstehen.
  • Es muss für ausreichend Belüftung gesorgt sein. Schlitze oder Löcher mit einer Größe von mindestens 4cm²
  • Dem Aufprall eines herabfallenden Gegenstandes muss standgehalten werden. Mindestens 5kg aus 1 Meter Höhe.

Die richtige Passform bei Kletterhelmen

Damit dir dein Hartschalenhelm maximalen Schutz bieten kann, musst du vor allem auf die Passform bzw. Größe achtgeben. Sowohl ein zu kleiner, als auch ein zu großer Kletterhelm ist nahezu nutzlos. Bei einem Sturz oder Aufprall sitzt er im schlimmsten Fall an der falschen Stelle und verfehlt so seinen eigentlichen Zweck. Obendrein ist das ständige wackeln und rutschen auch noch absolut störend und unbequem. All das sind natürlich Faktoren, auf die du beim Sportklettern gut und gerne verzichten kannst. Auch wenn es von Hersteller zu Hersteller und von Helmtyp zu Helmtyp gelegentlich Unterschiede gibt, findet ihr die richtige Größe am besten mit eurem Kopfumfang. Zusätzlich lassen sich fast alle Helme mithilfe eines flexiblen Kopfbandes individuell anpassen. Am Rande sei an hier noch erwähnt, dass eigentlich jeder Kletterhelm mit Brille getragen werden kann. Gezielt nach Kletterhelmen für Brillenträger zu suchen, ist daher nicht notwendig.

Wie sitzt ein Kletterhelm richtig

  • er bedeckt Stirn, Hinterkopf und die Seiten des Kopfes
  • das Kinnband sitzt nicht zu stramm oder zu locker
  • das Einstellsystem des Kopfbandes ist nach unten gezogen und so eingestellt, dass der Helm nicht mehr rumrutschen oder wackeln kann

Das Gewicht eines Helms

Das Gewicht eines Kletterhelmes ist für den normalen Sportkletterer nicht sonderlich wichtig. Bei kurzen Routen wird der Helm meist nur kurz getragen und daher auch nicht als störend empfunden. Wenn du aber Mehrseillängen oder Klettersteige über mehrere Stunden klettern möchtest, bekommt das Gewicht durchaus eine größere Bedeutung. Denn je leichter ein Kletterhelm ist, umso weniger Gewicht musst du mit dir schleppen. Bei dem Umfang an Kletterausrüstung den du ohnehin dabei hast, zählt praktisch jedes Gramm. Außerdem wirst du einen leichten Kletterhelm nicht so schnell oder gar nicht als unangenehm empfinden. Da die meisten Bergsteigerhelme oder Hybridhelme aus leichten Materialen wie Kunststoff, Styropor oder speziellem Schaum bestehen, musst du dir über diese Thematik aber kaum noch Gedanken machen. Wirklich schwere Produkte, unabhängig vom Hersteller, sind heutzutage kaum noch auf dem Markt zu finden.

Preis- / Leistungsverhältnis bei einem Kletterhelm

Grundsätzlich vertreten wir die Meinung, dass du beim Thema “persönliche Schutzausrüstung (PSA)“ nicht unbedingt auf den Geldbeutel schauen solltest. Selbstverständlich gibt es auch bei Kletterhelmen günstige und teure Produkte… Doch das im Punkto Sicherheit Qualität ihren Preis hat, sollte dir bewusst sein. Für einen guten Helm solltest du zwischen 40 Euro und 80 Euro einplanen. Ob dieser dann von Petzl, Mammut, Edelrid oder einem anderen Hersteller ist, spielt keine Rolle. Wichtig sind in erster Linie die bereits erwähnten Faktoren wir Passform und Zulassung. Die am Seitenanfang befindliche Liste kann die diesbezüglich als Orientierungshilfe dienen.

Optik und Design

Ein nur sekundärer Faktor ist das Design eines Kletterhelmes. Auch wenn es kaum einer zugeben mag, schenken viele diesem Punkt viel zu viel Aufmerksamkeit. Im Grunde ist das aber der allerletzte Punkt den du in deine Kaufentscheidung einfließen lassen solltest. Denn wie an vielen Stellen bereits beschrieben, soll dir der Kletterhelm deinen Kopf schützen. Eine Mr. oder Mrs. Wahl soll damit nicht gewonnen werden. Wir können dich aber beruhigen. Nahezu jeder Hersteller hat mittlerweile Produkte im Sortiment, deren Design sehr ansprechend ist ohne irgendwelcher Qualitätseinbußen.

Bei welchen Kletterarten solltest du einen Helm tragen

Wann und wo du deinen Kletterhelm trägst, bleibt selbstverständlich dir überlassen. Nur in vereinzelnden Klettergebieten ist das Tragen eines Helmes tatsächlich Pflicht. Doch seien wir mal ehrlich. Kann ein Kopfschutz eigentlich verkehrt sein? Unserer bescheidenen Meinung nach eher nicht. Dennoch gibt es, und das sehen auch wir ein, einige Kletterarten und Gegebenheiten, bei denen das Tragen sicherlich nicht so erforderlich ist. Allen voran ist die Kletterei in Boulder- und Kletterhalle zu nennen. Denn dort werden dir sicher keine Felsbrocken oder Gegenstände auf den Kopf fallen. Zumindest ist uns das in vielen Jahren Kletterei dergleichen noch nicht zu Ohren gekommen.

Gehst du aber von der Halle nach draußen, solltest du eigentlich immer einen Kletterhelm aufsetzen. Als Ausnahme möchten wir hier das Deep Water Soloing und das Bouldern nennen. Bei fast allen anderen Kletterarten, vom Sportklettern, übers Eisklettern bis hin zu Hochtouren ist es in unseren Augen sinnvoll.

  • Sportklettern
  • Eisklettern
  • Hochtouren
  • Bergsteigen
  • Freiklettern

  • Technisches Klettern
  • Plaisir-Klettern
  • Alpinklettern
  • Bigwall-Klettern
  • Freesolo


Die verschiedenen Helmtypen - Hartschale, Schaum und Hybrid

Den richtigen Kletterhelm zu finden ist aus vielen Gründen schwierig. Die Tatsache, dass es neben unzähligen Herstellern auch noch verschiedene Helmtypen gibt, macht die Sache nicht unbedingt einfacher. Zur Auswahl stehen dir drei Typen mit unterschiedlicher Bauweise - Hartschalenhelme, Hybridhelme sowie Schaumhelme (auch Inmolding-Helm). Wo genau die Unterschiede, Vorteile und gegebenenfalls Nachteile liegen, möchten wir dir im Folgenden erklären.

Der Hartschalenhelm

Suchen wir nach dem Ursprung der heutigen Kletterhelme, so ist dieser mit hoher wahrscheinlich im Hartschalenhelm zu finden. Denn genau dieser Helmtyp kam in den Anfängen der Kletterei als klassischer Bergsteigerhelm zum Einsatz. Der Aufbau war dabei noch recht einfach gehalten und hat sich bis heute nur unwesentlich verändert. Im Grunde erkennst du einen Hartschalenhelm an seiner harten, robusten Schale. Für die Herstellung wird in der Regel Kunststoff verwendet. Kommen wir nun zu den Eigenschaften. Ein Helm dieser Art ist grundsätzlich so konstruiert, dass er dich erstrangig vor Steinschlag schützt. Für einen seitlichen Aufprall oder allgemein seitliche Einwirkungen ist dieser Kletterhelm jedoch nicht sonderlich gut geeignet. Er ist leider nur beschränkt fähig, diese Energie aufzunehmen. Zu guter Letzt möchten wir noch ein Wort zum Gewicht verlieren. Dieses ist im Vergleich zu den folgenden Helmtypen ein wenig höher. Für lange Höhentouren solltet ihr diese Eigenschaft also eventuell im Hinterkopf behalten.

Vorteile

  • sehr robust
  • optimal gegen Steinschlag

Nachteile

  • verhältnismäßig schwer
  • geringer seitlicher Aufprallschutz


Inmolding-Helm oder auch Schaumhelm

Schaumhelme eigenen sich dank ihres extrem leichten Gewichts hervorragend für lange Routen, Klettertouren oder alpine Begehungen. Im Grunde eigentlich für alle Unternehmungen, bei denen Gewicht eine große Rolle spielt. Obwohl dir ein Inmolding-Helm zumindest einen gewissen Schutz vor Steinschlag bietet, solltest du beachten, dass durch die weiche Konstruktion Kräfte nicht optimal verteilen werden können. Der Anwendungskern liegt hier eher im Anprallschutz. Als kostspieliger Nachteil möchten wir noch erwähnen, dass Schaumhelme sehr anfällig gegen Beschädigung sind. Ein Austausch kommt daher oft schneller als du hoffst.

Vorteile

  • sehr leciht
  • hervorragender Anprallschutz

Nachteile

  • geringerer Schutz gegen Steinschlag
  • nicht so robust – schnell verkratzt oder beschädigt


Was ist ein Hybridhelme

Hartschalen- und Schaumhelme haben aufgrund ihrer Bauweise und des verwendeten Materials jeweils ihr Vor- und Nachteile. Mit dem Hybridhelm bekommt ihr mehr oder weniger von beidem etwas. Er besteht aus einer Schaumkonstruktion, die von einer Kunststoffschale umgeben ist. Der Hybridhelm ist also ein Mix aus beiden Baustoffen und gewinnt immer mehr an Beliebtheit. Doch ist dieser Helm wirklich die beste Variante? Pauschal lässt sich dies eher schwierig sagen. Natürlich ist es ein Vorteil, dass du hier sowohl vor Steinschlag als auch vor Anprallen geschützt bist. Doch der Schutz vor Steinschlag ist geringer als beim Hartschalenhelm und der Anprallschutz ist geringer als beim Schaumhelm. Dieser Helmtyp überzeugt also eher als “Gesamtpaket“.

Eigenschaften

  • Schutz vor Steinschlag (aber geringer als Hartschalenhelm)
  • Anprallschutz ( aber geringer als Schaumhelm
  • leicht


Wie lange hält ein Kletterhelm?

Dein Helm hält genau 2 Jahre, 3 Monate und 4 Tage. So eine Antwort wird dir keiner auf diese Frage geben können. Denn die Haltbarkeit hängt von vielen Faktoren ab. Allen voran natürlich auch, wie du mit deinem Kletterhelm umgehst. Gehen wir aber davon aus, dass du immer sorgsam damit umgehst und keine Beschädigungen durch Sturz oder Steinschlag aufgetreten sind, so sollte dir der Helm grob 5 Jahre ein guter Wegbegleiter sein. Allerspätestens danach solltest du aber über eine Neuanschaffung nachdenken. Unabhängig davon, ob der Helm noch gut aussieht. Hintergrund ist einfach die Tatsache, dass selbst bei seltener Nutzung das Material verschleißt. Die Folge, das Energieaufnahmevermögen der Helme verringert sich. Unerlässlich ist daher auch eine regelmäßige Sichtkontrolle. Bei groben Risse in der Außenschale oder angerissenen Halsgurten ist der Kletterhelm selbst nach wenigen Monaten Nutzung zwingend zu ersetzen.

Auch wenn es schwierig ist, eine generelle Aussage zur Haltbarkeit von Helmen zu treffen, gilt für Hartschalenhelme eine längere Lebensdauer als für Schaum- oder Hybridhelme. Details dazu findest Du auch immer in der entsprechenden Bedienungsanleitung. Die dort angegebene Lebensdauer ist nicht etwa willkürlich gewählt oder kurz gehalten, um möglichst schnell wieder Umsatz zu machen. Laut DAV beträgt die übliche Nutzungsdauer von Helmen 5 Jahre. Kunststoffe altern, werden mit der Zeit porös und büßen damit ihre Eigenschaft Energie aufzunehmen ein. Auch nach erfolgreichem Schutz vor Steinschlag sollte ein Helm getauscht werden. Lieber einmal zu früh tauschen, als einen Helm dabei haben, der nicht alles hält was er soll.