Campusboard, Fingerboard, Hangboard

Hangboard – Das beste Campusboard für dein Klettertraining

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Kletterer wie Alexander Honnold, Chris Sharma oder Adam Ondra greifen fast täglich darauf zurück. Profi Boulderer wie Alex Puccio ebenso. Das Hangboard, auch bekannt als Campusboard. Wer im Klettersport besser werden möchte und seine Unterarm- sowie Rückenmuskulatur stärken möchte kommt am zusätzlichen Training mit dem Trainingsboard nicht vorbei. Bei richtiger Nutzung eröffnen sich dir völlig neue Möglichkeiten, sodass Routen die schier unmöglich waren, plötzlich machbar werden.

Wenngleich die Vorzüge speziell fürs Klettertraining nicht von der Hand zu weisen sind, profitierten natürlich auch andere Sportarten als Klettern davon. Hangboards können perfekt in jedes Training integriert werden. Im Grunde kannst du mit ihnen den gesamten Körper trainieren. Wir stellen dir die verschiedenen Ausführungen vor und bringen die alles Wissenswerte näher. Zum Beispiel wann das Training Sinn macht oder welche Varianten die Besten sind.

Campusboard für Zuhause - Ergänzendes Fingertraining

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Was ist ein Hangboard

Hinter dem englischen Begriff versteckt sich ein Trainingsgerät, das im Allgemeinen auch als Campusboard oder Fingerboard bekannt ist. Das Trainingsboard ist dabei in verschiedenen Varianten und Materialien von verschiedenen Marken erhältlich. Es zählt neben Klimmzugstange, Fingertrainer und Slingtrainer zu den absolut beliebtesten und vor allem wichtigsten Geräten für Kletterer. Ohne Einsatz der Füße ziehst du dich mit denen Händen bzw. Armen hoch und trainierst entsprechend Fingerbeuger, Unterarme sowie Rückenmuskulatur. Alternativ hierzu kannst du dich auch einfach am gesträckten Arm hängen lassen und die Muskulatur durch Halte-Übungen verbessern.

Die verschiedenen Ausführungen lassen sich in aller Regel einfach an einem Holzbalken oder der Wand montieren, sodass es schnell einsatzbereit ist. So kann das Klettertraining beispielsweise mit Leisten effektiv beginnen. Das gilt natürlich auch für Einsteiger beim Klettern. Wer jedoch eine schmale Leiste noch nicht halten kann, findet zahlreiche andere Möglichkeiten für den Anfang.

Welche Ausführungen gibt es

Auch wenn das Prinzip der verschiedenen Hangboards sehr ähnlich ist, gibt es kleine aber feine Unterschiede. DAS Beste lässt sich aber nicht wirklich hervorheben. Jedes lässt sich auf seine eigene Art in dein Klettertraining integrieren. Egal ob von Beastmaster, Captain Fingerfood, Linebreaker oder target10a. Kletterer können sich auf mehr als nur ein gutes Griffbrett freuen. Bevor wir auf jedes Trainingsboard eingehen, möchten wir noch klarstellen, dass neben den genannten Übungsformen auch das reine hängen an den Boards sehr effektiv ist.

Das klassische Campusboard

Wenn man so will, besteht das klassische Trainingsboard einfach nur aus einer stabilen Holzplatte mit mehreren, horizontal verschraubten, Holzleisten. Je nach Größe der Leisten, keine typischen Griffe, kannst du auf nahezu jedem Niveau damit trainieren. Die Platte selbst ist meist 3-4 Meter hoch und im leichten Überhang. Das Trainingsprinzip ist dabei denkbar einfach.

Du hängst dich mit beiden Händen, genauer gesagt nur mit den Fingerspitzen, an die unterste Holzleiste. Jetzt heißt es sich nur Mithilfe der Unterarmkraft und mit ein “wenig“ Körperspannung von Leiste zu Leiste zu hangeln. Die permanente Belastung der Fingerspitzen ist ziemlich schnell zu spüren. Der gewünschte Trainingseffekt lässt bei regelmäßiger Nutzungen dafür auch nicht lange auf sich warten.

In Summe lässt sich sagen, dass das Campusboard die wohl effektivste Alternative vom Hangboard ist. Jedoch ist nimmt sie auch den meisten Platz weg. Darüber hinaus ist es für den blutigen Anfänger nicht zu 100 Prozent zu empfehlen. Denn das meistern von Klimmzügen ist hier zumindest die Basis.

Das moderne Hangboard als Griffbrett

Nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass es extrem wenig Platz wegnimmt, ist dies wohl die beliebteste Form des Hangboards. Es handelt sich im Grunde um ein in Form gepresstes Stück Kunststoff oder Holz, welches mit verschiedenen Griffen versehen ist. Gängig sind hier vor allem verschieden große Fingerlöcher, Finger-Leisten, Sloper, Zangen oder auch Henkel.

Anders als beim klassischen Campus Board kletterst du hier nicht in der vertikalen hoch, sondern machst eher Klimmzüge. Die unterschiedlichen Griffe sorgen dabei für variable Belastung. Einsteiger können mit den Henkeln beginnen und Profis greifen gern auf die schmalen Leisten zurück.

Abschließend lässt sich zu dieser Hangboard Ausführung sagen, dass sie von allen am besten für die breite Masse geeignet ist. Vom Anfänger über den Fortgeschrittenen bis hin zum Profi profitiert wirklich jeder vom Training. Grundvoraussetzung ist auch hier wieder, dass du in der Lage bist mehr als nur einen Klimmzug sauber auszuführen.

Das hängende Fingerboard

Quadratisch, praktisch, gut. Zumindest in der Theorie . Im Vergleich zu den vorgenannten Varianten ist diese die mit Abstand kleinste und wird wortwörtlich aufgehängt. Ein befestigen direkt an der Wand ist weder nötig noch möglich. Was du benötigst ist lediglich ein Balken oder etwas Vergleichbares. Dort befestigst du das Fingerboard dann mittels Reepschnur, sodass es frei baumeln kann.

Für dein Training werden dir hier oft um die 10 Griffmöglichkeiten geboten. Ein individuelles Trainieren ist also sichergestellt. Die Schwierigkeit bei diesem Griffboard ist neben den unterschiedlichen Griffen vor allem die Tatsache, dass du das Schwingen des Trainingsboards mit dem Körper Ausgleichen musst. Ein zusätzlicher Trainingseffekt, der für viele extrem schwierig ist. Es mag euch zunächst komisch erscheinen, dass das Fingerboard nicht senkrecht hängt sondern leicht schräg. Das ist aber völlig korrekt. Denn erst unter Belastung hängt das Hangboard in seiner richtigen Position.

In unseren Augen ist das hängende Trainingsboard in erster Linie für Fortgeschritten und Profis zu empfehlen. Der kompakten Größe sei Dank, kann es aber wirklich überall mit hingenommen werden.

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