Wanderstöcke – Die besten Trekkingstöcke zum Wandern finden

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Beim Nordic Walking kommen sie regelmäßig zum Einsatz. Outdoor Freunde die ihre Zeit gern mit Wandern, Trekking, oder sogar Bergsteigen verbringen, greifen ebenfalls nicht selten darauf zurück. Die Wanderstöcke, auch Trekkingstöcke oder Nordic-Walking-Stöcke genannt. Moderne Ausführungen, die in der Länge verstellbar sind, werden gemeinhin auch Teleskopstöcke bezeichnet. Sie erhöhen die Stabilität es Körpers in rauem Gelände und sorgen für eine gleichmäßigere Belastung der Arme und Beine.

Damit auch du die Berge oder Wanderwege wie den Harzer Hexenstieg mit den richtigen Stöcken bewältigen kannst, haben wir die alles Wissenswerte rund um den Wanderstock zusammengetragen. Zum Beispiel welch Ausführungen es gibt oder welche Höhe für dich perfekt ist. Obwohl es unzählig gute Artikel gibt, möchten wir dir obendrein noch eine Empfehlung mit an die Hand geben.

Top Wanderstücke auf einen Blick

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Wozu eigentlich Wanderstöcke

Wenngleich noch immer viele Wanderer oder allgemein Outdoor Abenteurer auf die Nutzung von Stöcken verzichten, lässt sich die Sinnhaftigkeit kaum noch von der Hand weisen. In vielen Situationen, sei es bergauf oder bergab in den Bergen sind sie nachweislich von großem Vorteil. Aber auch in geradem Terrain sind sie durchaus hilfreich. Ein wichtiger und auf den ersten Blick nicht zwingend erkennbarer Punkt ist der Energieverbrauch. Durch den Einsatz von Wanderstöcken kannst du den größten Energieverbraucher des Körpers, die Beinmuskulatur, ein wenig entlasten. Deine Power reicht also um einiges länger.

Ein weiterer, nicht unwesentlicher Aspekt kommt in steinigem und unwegsamem Gelände zu tragen, die Stabilität. Jeder einzelne Stock gibt dir auf rauem Untergrund maximalen Halt, sodass die Gefahr zu stolpern oder gar zu stürzen um ein vielfaches minimiert wird. Möchtest du dich bei der Stabilisierung des Körpers nicht allein auf ein paar Wanderstöcke verlassen, können wir dir im Vorfeld das Training mit einem Balance Board ans Herz legen.

Zu guter Letzt haben wir noch einen Faktor, der ohne Frage für die Trekkingstöcke spricht. Die Schonung der Gelenke. Mit dem Einsatz der Stöcke minimierst du die Belastung der Knie und somit die Verletzungsgefahr. Grade beim Wandern, wo oft noch ein schwerer Rucksack mit geschleppt wird, macht sich dies bemerkbar. Laut Berechnungen des TÜV SÜD soll die Minderbelastung bei einer 3 Stündigen Wanderung sogar bei rund einer Tonne liegen.

Fassen wir zusammen

  • Trekkingstöcke den Energieverbrauch.
  • Stabilisiert deinen Körper auf rauem Untergrund.
  • Der Wanderstock entlastet die Kniegelenke.
  • Selbst mit schwerem Rucksack kannst du aufrecht gehen.

Bringen Trekkingstöcke auch Nachteile mit sich?

Obwohl der Nutzen beim Walking, Wandern oder ähnlichem in unseren Augen ohne Zweifel überwiegt, möchten wir dir auch die negativen Eigenschaften nicht vorenthalten. Je nach Länge einer Wanderung oder der Dauer beim Trekking kann sich der Körper an die Entlastung durch die Stöcke mehr oder weniger gewöhnen. Musst du dann einmal auf die Walkingstöcke verzichten, kann die volle Belastung für den Körper ein wenig ungewohnt sein. Folge: Trittsicherheit ist minimiert, Gleichgewichtssinn ist eingeschränkt und die Bänder sind empfindlicher bzw. verletzungsanfälliger.

Des Weiteren kann neben Folgeerscheinungen auch der Einsatz selbst zur Gefahr werden. Auf nassen oder spitzen Steinen kann die Stockspitze abrutschen und dich so zum Stürzen bringen. Spezielle Aufsätze für die Spitzen und Achtsamkeit beim Laufen senken dieses Risiko jedoch ein wenig.

Auf einen Blick

  • Sturzgefahr auf rutschigen oder spitzen Steinen.
  • Eventuelle Gewöhnung an die Entlastung schwächt den Körper im Falle einer vollen Belastung.

Der ursprüngliche Wanderstock

Der Wanderstock, auch Stenz oder Ziegenhainer genannte, war im Ursprung im Grunde nichts weiter als ein passend geformter Ast. Vor allem fahrende Handwerker, Studenten und auch Wanderarbeiter bedienten sich seinerzeit dieses Hilfsmittels aus Holz. Obwohl auch damals das Gehen und Laufen unterstützt werden sollte, sind die Stöcke mit heutigen Modellen wie zum Beispiel von Leki bei weitem nicht zu vergleichen. Aus Holz wurde im Laufe der Jahre Aluminium oder Carbon, aus einem wurden zwei und der Aufbau hat sich grundlegend geändert. Dazu im Folgenden aber mehr.

Aufbau moderner Wanderstöcke für den Outdoor Einsatz

Während damalige Stöcke meist aus nur einem Stück Holz bestanden, werden heutige Modelle aus 3 oder mehr Haupt-Elementen gefertigt. Sowohl für Damen als auch für Herren wird hier zumeist Aluminium oder kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff (KFK) verwendet. Kommen wir nun zu den einzelnen Komponenten. Griff, Stock, Teller & Spitze sowie Dämpfungssystem.

Der Griff am Trekkingstock

Wanderstöcke sind heutzutage eigentlich immer mit speziellen Griffen sowie einer Handschlaufe bzw Griffmanschette versehen. Immer häufiger findest du dabei sogar Artikel, bei denen auf eine ergonomische Form sowie leichte Neigung nach vorn geachtet wird. Als Material verwenden Hersteller in der Regel Kork, Kunststoff oder EVA-Schaumstoff. Das ist aber tatsächlich noch nicht alles, denn der Teufel steckt oft im Detail. Bei einigen Stöcken ist der Griff mit einem 1 / 4“ Gewinde verschraubt, sodass du diesen wechseln kannst. Des Weiteren lassen sich die Wanderstöcke so kinderleicht zu einem Einbeinstativ für einen Fotoapparat, eine Filmkamera oder ein Fernglas umfunktionieren.

Der eigentliche Stock

Bevorzugtes Material der Hersteller ist hier Aluminium. Doch auch Carbon oder kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff ist nicht unbedingt selten. Ein gewöhnliches paar Wanderstöcke wiegt in etwa 500 Gramm. Ein Ausschlag nach oben oder unten kann selbstverständlich von Artikel zu Artikel stark variieren. 1974 entwickelte Leki sogar Stöcke in Anlehnung an ein Teleskop. Hierbei lässt sich der Wanderstock durch mehrere Elemente ineinander schieben und so auf ca. ein Drittel seiner Größe reduzieren. Zum einen für den Transport und zum anderen um den Stock mittels Klemmverschluss ideal auf deine Größe einzustellen.

Teller und Spitze der Wanerstöcke

Je nach Einsatzbereich gibt es bei diesen Komponenten große Unterschiede. So sind die Spitzen eines Nordic Walking Stocks meist mit einer dicken Gummischicht bestückt, Trekking und Wanderstöcke hingegen eher mit einer Aluminium Spitze. Ähnlich sieht es beim Vergleich der Teller aus. Die Gummimanschette kurz oberhalb der Spitze ist auf jeden Untergrund angepasst. Von kaum sichtbar für beispielsweise Asphalt Touren bis hin zu extrem groß für lange Schnee Wanderungen. Als Material kommt überwiegend Gummi oder elastischer Kunststoff zum Einsatz. Einfach um bei Belastung das Brechen zu verhindern.

Welche Ausführungen gibt es

Der Markt bietet für jedes Einsatzgebiet von unterschiedlichen Herstellern unterschiedliche Artikel. Dass du nicht die richtigen Wanderstöcke für dich findest, ist also nahezu ausgeschlossen. Nachstehend möchten wir dir die verschiedenen Varianten, vom klassischen Wanderstock über Walkingstöcke bis hin zum Teleskopstock wie Leki ihn einst entworfen hat eingehen. In der Regel sind die Produkte für Damen und Herren gleichermaßen geeignet. Lediglich die Größe muss dann entsprechend gewählt werden.

Der Klassische Wanderstock

Die klassische Ausführung der Stöcke ist heutzutage nur noch ganz selten zu sehen. Trotzdem gibt es den einen oder anderen Nostalgiker, der noch immer auf diese rustikale Art schwört und sie liebend gern mit sich führt. Und sind wir mal ehrlich, rein optisch kommen moderne Wanderstöcke bei weitem nicht an diese hölzernen Kunstwerke heran.

Betrachten wir nun die Funktionalität beim Wandern oder Trekking, muss der ein oder andere Abstrich gemacht werden. Nur ein Stock bedeutet leider auch weniger Stabilität beim Gehen als zwei Stöcke. Für Hobby-Wanderer mit Faible für Naturstoffe statt Aluminium oder Carbon haben, definitiv eine gute Wahl.

Teleskopstöcke als Wanderstöcke

Bei der Wahl der perfekten Trekkingstöcke entscheiden sich immer mehr Menschen für die Teleskopstöcke. Vom Hersteller Leki 1974 auf den Markt gebracht erfreut sich diese Variante von Jahr zu Jahr immer größer werdender Beliebtheit. In unseren Augen aber nicht wirklich verwunderlich. Denn im Vergleich zu allen anderen Wanderstöcken nehmen sie den geringsten Platz weg, sodass du sie überall mit hinnehmen kannst. Einfach ineinander geschoben ist der Teleskopstock kaum noch größer als eine Trinkflasche.

Selbst Rucksackhersteller haben sich mittlerweile genau auf diese Form eingestellt. An etlichen Wanderrucksäcken findest du dieser Tage Halterungen für genau diese Wanderstöcke. Über das Gewicht müssen wir in der heutigen Zeit eigentlich auch kein Wort mehr verlieren. Leicht und Stabil ist bei qualitativ hochwertigen Outdoor Produkten fast schon ein Muss. Denn wer dies nicht gewährleistet, hat auf dem Markt kaum eine Chance.

Walkingstöcke

In den Anfängen noch von allen Seiten belächelt, genießt Nordic Walking mittlerweile ein enormes Ansehen. Immer mehr Menschen entdecken diese Sportart für sich und genießen das sportliche wandern an der frischen Luft. Als fester Bestandteil der Ausrüstung ist hier neben dem Schuhwerk vor allem der Stock in zweifacher Ausführung zu nennen.

Walkingstöcke und moderne Trekkingstöcke sind im Vergleich kaum voneinander zu unterscheiden. Besonders in der Teleskop-Variante sind die Unterschiede verschwindend gering. Beide sind leicht, beide für den Outdoor Bereich geeignet und beide lassen sich gut transportieren. Lediglich die Spitzen sollten beim Nordic Walking gummiert sein, da hier eine Fortbewegung häufig auf Asphalt oder ähnlichem stattfindet. Verschieden Aufsätze als Zubehör ermöglichen jedoch auch das Laufen im Wald oder dergleichen.

Worauf sollte ich beim Kauf meiner Wanderstöcke achten

Wir haben dir mittlerweile deutlich gemacht, dass Wanderstöcke eine große Erleichterung auf jeder Wandertour sein können. Trotzdem solltest du natürlich nicht irgendein X beliebiges Paar im nächsten Outdoor Shop oder auf Amazon kaufen. Denn falsche Stöcke können durchaus kontraproduktiv sein.

Welche Größe bei welcher Körpergröße

Der wohl wichtigste Faktor bei der Wahl der richtigen Wanderstöcke ist unserer Meinung nach die Größe, oder besser gesagt die Länge der Stöcke. Eine Pauschale Aussage, welche Länge du bei welcher Körpergröße benötigst kann jedoch auch nicht einfach getätigt werden. Dafür sind alle Körper viel zu unterschiedlich. Als Faustregel könnenwir aber festhalten, dass dein Oberarm und dein Unterarm einen 90 Grad Winkel bilden sollten, wenn du die Hände auf geradem Gelände an den Griffen hast. Dank moderner Teleskopstöcke kannst du dies sogar bergauf und bergab beherzigen. Einfach den Trekkingstock bei einem langen Anstieg etwas kürzen und bei einer Tour ins Tal ein wenig verlängern.

Welcher Aufsatz sollte mein Wanderstock haben

Grundsätzlich muss jeder für sich selbst entscheiden, welcher Aufsatz in welchem Gelände am besten funktioniert. Aber die Erfahrung zeigt, dass auf weichem Untergrund harte und spitze Spitzen vorteilhaft sind. Nordic Walking Freunde, die vorwiegend auf Asphalt oder allgemein harten Böden unterwegs sind, haben sich Gummispitzen bewährt. Verschlägt es dich mal in verschneite Regionen, raten wir dir deine Wanderstöcke mit größeren Tellern zu versehen.

Optimales Material für Wanderstöcke

Carbon, Aluminium oder doch Old-School Holz? Diese Frage hast auch du dir sicher schon stellen. Gängig sind heutzutage definitiv die ersten beiden Materialien. Trekkingstöcke aus Carbon sind dabei deutlich leichter und schlucken die Vibrationen bei Stockaufsatz effektiver. Wanderstöcke aus Aluminium hingegen sind in der Regel um einiges robuster und kostengünstiger. Für welche Ausführung du dich letztlich entscheidest, liegt wieder ganz bei dir. In beiden Fällen gibt es unzählige Top Produkte.

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