Yogamatte – Nützlicher Helfer für die Yogastunde im Studio oder zu Hause

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Nimmt man an einer Yogastunde in der Praxis oder im Fitnessstudio teil, ist es von Vorteil eine zu besitzen. Auch in vielen anderen Klassen im Fitnessstudio wird sie eingesetzt. Und auch wer zu Hause mithilfe von Videos trainiert, sollte sie besitzen: die Yogamatte. Doch Yogamatte ist nicht gleich Yogamatte.

Wir haben hier einige Informationen zu den verschiedenen Modellen und ihren Besonderheiten für Sie zusammengestellt und hoffen, diese helfen Ihnen dabei, die perfekte Matte für Ihre Übungen zu wählen.

Yoga - ein kleiner Überblick

Yoga mit Yogamatte
Eine Frau bei einer Konzentrationsübung beim Yoga.

Yoga - was ist das eigentlich? Yoga kann vieles sein. Denn es gibt unzählige Yogastile, aus denen Sie als künftiger Yogi oder künftige Yogini wählen können. Allen gemein ist, dass sie Übungen für Körper und Geist miteinander verbinden. Man kann den Körper trainieren und dabei ordentlich Schweiß vergießen, man kann zum Beispiel beim Lachyoga sehr viel Spaß haben, aber man kann beim Yoga auch entspannen, zur Ruhe kommen und den Sorgen für einige Zeit entfliehen. Oft muss man einfach testen, welcher Stil einem am ehesten entspricht und sich klar darüber werden, aus welchem Grund man Yoga praktizieren möchte.

Die Hauptbestandteile des Yoga bleiben dabei immer gleich:

  • Körperhaltungen (Asanas)
  • Atemübungen (Pranayama)
  • Konzentration und Sammlung (Meditation)
  • Entspannung und Regeneration

Eine rutschfeste Yogamatte aus Naturkautschuk, Schurwolle, Jute oder einem anderen nachhaltigen Material erhöht durch die Polsterung den Komfort, schützt den Körper vor Verletzungen und sorgt dafür, dass die Asanas noch mehr Spaß machen.

Welche Yogastile gibt es?

Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Yogarichtungen, so dass jeder die Variante für sich ausprobieren kann, die ihm am meisten entspricht. Hatha Yoga wird übereinkommend als das ursprüngliche Yoga angesehen. Aus dieser Technik entstanden mehr als 90 unterschiedliche Varianten. Nachfolgend sollen ein paar der populärsten genannt werden. Viel Spaß beim Entdecken und Ausprobieren!

  • Hatha Yoga ist noch immer eine sehr beliebte Art, Yoga zu praktizieren. Die Asanas werden lange gehalten, was Kraft, Stabilität und Gleichgewicht fördert. Unsprünglich dienten diese Asanas zur Vorbereitung auf den meditativen Teil von Yoga. Sie können ohne Weiteres auch als Sport mit dem Eigengewicht angesehen werden.
  • Bikram Yoga ist ähnlich dem Hot Yoga. Hier wird der Trainingsraum auf ca. 38°C aufgeheizt und eine Sequenz von 24 Übungen geturnt. Der Kalorienverbrauch in einer 90-minütigen Session ist nicht unerheblich und so ist Bikram Yoga beliebt bei Menschen, die Fitness mögen.
  • Beim Iyengar Yoga werden Props eingesetzt, Hilfsmittel wie Bänder und Klötze, Decken und Polster, welche es erleichtern, die Asanas korrekt auszuführen. Die Asanas werden einige Minuten gehalten und mit jedem Atemzug kann man tiefer in die Stellung gehen. Die Flexibilität wird über die Dauer immer besser.
  • Yin Yoga findet hauptsächlich im Sitzen oder Liegen statt. Es dient hauptsächlich dem Ausgleich zu schweißtreibenden sportlichen Betätigungen. Asanas werden über mehrere Minuten gehalten und wirken somit positiv auf die Beweglichkeit von Faszien und tieferen Bindegewebsschichten.
  • Jivamukti Yoga ist ein ganzheitliches Yoga, welches auch Musik und die philosophischen Hintergründe des Yoga miteinbezieht. Die Bewegungsabläufe sind fließend und meist musikalisch untermalt.
  • Ashtanga Yoga ist eine sportliche Variante des Yoga. Sechs Serien mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad werden wiederholt. Wichtig beim Ashtanga Yoga ist die Synchronisierung des Atems mit den dynamischen Bewegungsabläufen. Nach einer Weile des Trainings automatisieren sich die Asanas und man kann die volle Konzentration auf etwas anderes legen. Ashtanga Yoga kann als eine Art Meditation in Bewegung gesehen werden.
  • Auch im Vinyasa Yoga spielt die Atmung eine Rolle. Der Unterschied zum Ashtanga Yoga liegt in den Asanas, welche hier nicht festgelegt sind. Die einzelnen Übungen setzt der Übungsleiter nach eigenem Gutdünken zusammen. So ist jede Vinyasa Stunde anders. Die Bezeichnungen Vinyasa Flow und Vinyasa Yoga werden synonym verwendet.
  • Aerial Yoga hebt die Übungen in die Luft. Es wird über der Matte “schwebend” in einem Tuch hängend trainiert. Diese Form des Yoga ist sehr entspannend und belastet die Gelenke weniger, da man sein Gewicht dem Tuch übergibt. Die Umkehrhaltungen entspannen und fördern Balance, Körperspannung und Durchblutung auf sehr angenehme Weise.
  • Etwas außergewöhnlichere Yoga-Formen sind das Lachyoga und Yoga auf dem Stand-Up-Paddleboard (SUP). Beim Lachyoga produziert man ein künstliches Lachen, welches laut der zugrundeliegenden Forschung die gleichen Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat, wie echtes Lachen. Endorphine werden ausgeschüttet und so die Gesundheit gefördert. Lachen ist die beste Medizin – das gilt auch für Lachyoga. Yoga auf einem SUP hat den besonderen Reiz der beruhigenden Qualität des Wassers. Das leichte Geschaukel fördert den Gleichgewichtssinn und entspannt den Geist. Viele Asanas können auch auf dem SUP ausgeführt werden.

Wozu braucht man eine Yogamatte?

Übung beim Yoga mit Yogamatte
Übung auf einer Yogamatte in der Yogastunde. Stets ein nützlicher Helfer!

Yoga ist eine Sportart, für die man nur sehr wenig Zubehör benötigt. Zwingend notwendig ist eigentlich nur eine hochwertige Yogamatte als schützende Unterlage. Die Yogamatte sorgt für einen bequemen Sitz, schützt vor kaltem Boden, schont die Gelenke und vermindert durch ihre abfedernde Wirkung die Verletzungsgefahr. Und auch wenn für den Anfang auch eine andere Unterlage reicht, so sollte man doch so schnell wie möglich eine hochwertige, hautfreundliche Yogamatte verwenden, um dem neuen Hobby möglichst schonend und komfortabel nachgehen zu können. So werden Abschürfungen an den Ellbogen oder anderen Körperstellen vermieden, die beim Praktizieren auf dem Teppich oder einer ähnlichen rauen Oberfläche leider häufiger vorkommen.

Ruhen beim Yoga mit Yogamatte
Ruhen auf einer Yogamatte in der Yogastunde.

Yogamatten gibt es in verschiedenen Größen, so dass große und kleine Leute jede Asana darauf trainieren können. Auch in Yogastunden, die nicht auf der Lehre von B.K.S. Iyengar aufgebaut sind, leistet eine Matte gute Dienste. Im Hot Yoga beispielsweise braucht jeder Teilnehmer eine ausreichend große Matte. Denn hier wird sehr viel Schweiß vergossen, der natürlich nicht auf der Matte des Nachbarn landen soll. Auch beim Vinyasa Yoga ist eine Yogamatte von Vorteil, da sie vor allem bei Asanas am Boden Wärme und Rutschsicherheit bietet.

Eine Yogamatte wird auch im Pilates und bei der Gymnastik oder der Aerobic als praktischer Begleiter eingesetzt. Auch hierfür sind die Matten aus Naturkautschuk besser geeignet als Matten aus PVC. Beim Pilates gibt es jedoch verschiedene Richtungen und nicht alle werden auf der Matte ausgeführt.

Yoga trägt zum allgemeinen Wohlbefinden bei. Bewegung und Beweglichkeit sind sehr wichtig für das Empfinden von Zufriedenheit und Glück, etwas, wonach wohl die meisten Menschen streben.

Wie wähle ich die perfekte Größe für meine Yogamatte aus?

Yogamatte die am Boden liegt
Auf deiner Yogamatte solltest du mit deinem gesamten Körper Platz drauf finden.

Eine gute Yogamatte soll nicht nur rutschfest, im Idealfall Öko-Tex-zertifiziert und von guter Qualität sein, sondern auch ausreichend Platz für die Übungen bieten. Im Idealfall ist der rutschfeste Begleiter aus Kautschuk, Jute oder einem anderen Material etwa eine Handbreit länger als die eigene Körpergröße.

Die Matten der bekannten Hersteller sind hierbei meist zwischen 173 Zentimeter und 180 Zentimeter lang. Sie finden aber im Angebot der Hersteller in der Regel auch Überlängen. Hier können Sie zwischen einer Länge von 188 bis 215 Zentimeter wählen. So können auch große Yogis den Komfort einer Yogamatte genießen. Zu kaufen gibt es robuste XXL-Yogamatten in Überlängen zum Beispiel von der Marke Yogistar.

Was ist der Unterschied zwischen einer Gymnastikmatte und einer Yogamatte?

Wer schon ein wenig Sport im Studio oder zu Hause gemacht hat, hat möglicherweise schon eine Gymnastikmatte oder eine andere Fitnessmatte zu Hause. Grundsätzlich sind diese Modelle auch für das Praktizieren verschiedener Yogastile geeignet. Wer jedoch als begeisterter Yogi regelmäßig Yogaübungen in der Yogapraxis, im Fitnessstudio oder zu Hause durchführt, sollte darüber nachdenken, die Gymnastikmatte durch eine richtige Yogamatte zu ersetzen.

Denn Yogamatten bestehen meist aus mehreren rutschfesten Naturmaterialien wie Naturkautschuk oder Baumwolle. Das macht sie im Gegensatz zu PVC (dem Material, das für Fitnessmatten hauptsächlich eingesetzt wird) nicht nur umweltfreundlich und nachhaltig, sondern es sind auch keine oder zumindest weniger Schadstoffe enthalten.

Welches Material ist am besten geeignet?

Yogamatten werden im Handel in unterschiedlichen Varianten und aus diversen Materialien angeboten. Als besonders angenehm und umweltbewusst gelten die Varianten aus Naturkautschuk und anderen natürlichen Materialien wie Baumwolle oder Schurwolle, wobei Naturkautschuk auch als angenehm in Geruch und Haptik gilt. Kautschuk wird ebenso wie Gummi aus Latex, dem Milchsaft der tropischen Kautschukbäume, hergestellt. Nachhaltige Yogamatten aus Naturkautschuk bietet unter anderem die Eko-Serie, die von Manduka erhältlich ist.

Wichtig ist, unabhängig vom möglichst langlebigen Material, dass die Yogamatte rutschfest ist und flach auf dem Boden liegen bleibt. Auch das funktioniert bei Kautschuk durch das höhere Gewicht oft besser. PVC gilt als wenig umweltfreundlich und die Matten können mitunter schädliche Weichmacher enthalten. Das Problem mit den Weichmachern besteht auch bei anderen Kunststoffen.

Eine Ausnahme bildet TPE. Die Abkürzung TPE steht für Thermoplastische Elastomere. Es handelt sich bei TPE um einen weichen Schaum frei von giftigen Weichmachern, der zu 100 Prozent recyclebar und noch dazu pflegeleicht ist. TPE ist meist auch gut für Allergiker geeignet und wird zum Beispiel von PowrX angeboten. Anfänger finden eine Markierung auf der Yogamatte zur Orientierung zudem oft hilfreich. Diese Markierung hilft dem Einsteiger, sich bei den Yogaübungen besser zurechtzufinden.

Worauf sollte ich beim Kauf einer Yogamatte achten?

Verschiedene Anbieter teilen den deutschen Markt unter sich auf und solange das Material stimmt, sind alle Yogamatten auf dem gleichen Niveau, was Strapazierfähigkeit, Rutschfestigkeit und Langlebigkeit angeht. Anbieter von Yogamatten gibt es viele. Bei den meisten Tests schneiden Matten der Firmen Jadeyoga und Yogistar besonders gut ab. Ein wichtiges Kriterium auf das man Wert legen sollte, ist die Schadstoffreiheit. Denn man kommt der Matte sehr nah. Hier haben sich Matten aus natürlichen Materialien wie Naturkautschuk, Schurwolle, Baumwolle oder Kork bewährt.

Weitere Kriterien sind der Preis, die Stärke und Reisetauglichkeit einer Yogamatte. Yogamatten aus Naturmaterialien sind teurer, aber nachhaltig und vereinen zahlreiche Vorteile in sich. Manche natürlichen Materialien, wie Schaffell, eignen sich jedoch nicht für Veganer und auch nicht für Yoga-Varianten, die mit viel Bewegung einhergehen (Vinyasa, Ashtanga etc).

Wer Yoga auch auf Reisen praktizieren möchte und seine eigene Matte bevorzugt, wählt eine leichtere Yogamatte (weniger Dicke) und eine, die sich einfach aufrollen lässt. Es gibt sehr schöne Taschen und Bänder auf dem Markt, die den Transport der aufgerollten Yogamatte vereinfachen. Die Dämpfung zum Boden spielt bei der Yogamatte nicht die entscheidende Rolle, da es hauptsächlich um das Trainieren des Gleichgewichtes geht und keine Sprünge ausgeführt werden, welche die Gelenke belasten würden. Eine Dicke von 5-6 mm ist daher im Allgemeinen ausreichend.

Damit Sie lange Freude an seiner Yogamatte haben, sollten Sie sie aufgerollt aufbewahren und mit einer milden Seife sanft reinigen. Das Trocknen nach dem Reinigen erfolgt an frischer Luft im Schatten. Bei guter Pflege sind hochwertige Yogamatten sehr langlebig.

Einige Informationen zur Farbauswahl

Bunte Yogamatten
Farbvielfalt bei der Wahl deiner Yogamatte.

Eine Yogamatte, mit der man gerne arbeitet, sollte natürlich auch dem eigenen Geschmack entsprechen. Viele haben hier jedoch Bedenken, dass man bei einem Öko-Produkt oder Naturprodukt nur wenige Farben zur Auswahl haben könnte. Diese Annahme ist unbegründet. Sie können Yogamatten von Herstellern wie Yogistar oder Lotuscrafts in allen erdenklichen Farben und Mustern kaufen. Die Angebote reichen hier von einfarbigen Oberflächen bis hin zu Oberflächen mit Mustern, die sich aus vielen Farben zusammensetzen.

Und auch wenn es grundsätzlich zu empfehlen ist, beim Kauf gründlich Preise und mehr zu vergleichen und eher der Funktionalität als der Optik Priorität einzuräumen, so haben die bewährten Hersteller wie Lotuscrafts und Co. doch in der Regel eine große Auswahl an unterschiedlichen Designs. Es sollte also kein Problem sein, aus dem Sortiment eine passende Matte mit guter Funktionalität auszuwählen, die auch den optischen Ansprüchen genügt.

Besser vor Ort kaufen oder online bestellen?

Das kommt darauf an. Erfahrene Yogis wissen in der Regel bereits worauf Sie bei einer Yogamatte Wert legen und welche Produkte sie am liebsten verwenden. Hier gibt es eigentlich keinen Grund, nicht günstig in einem Online-Shop zu bestellen. Außer man möchte die Auswahl der Cookie-Einstellungen vermeiden, die online das Einkaufserlebnis verbessern sollen.

Anfänger profitieren dagegen häufig davon, sich vor Ort beraten zu lassen und sich ein wenig durch die Produkte zu testen, um die Yogamatte zu finden, die sie künftig benutzen möchten.

Einige Tipps:

  • Gehen Sie unbedingt mit bequemer Kleidung zum Einkaufen und achten Sie auf Griffigkeit, Rutschen und die Verarbeitung.
  • Punkte wie die Farbe sollten eine eher untergeordnete Rolle bei der Auswahl spielen.
  • Behalten Sie den gewünschten Nutzen im Hinterkopf. Je nach Yogastil kann die eine oder andere Matte besser geeignet sein.
  • Hast ist fehl am Platz. Wählen Sie Ihren neuen Begleiter ganz in Ruhe aus und lassen Sie sich Zeit.