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Expressen Test 2020 – Testbericht zu den besten Expressen

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Die besten Expressen Test 2020

Expressset 2020 gegenübergestellt - Hier unsere Empfehlungen

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10er Express Set Edelrid Slash Wire
Climbing Technology Lime 2e661dzc0lctst1 Verschiebung,...
Climbing Technology Express Sets Basic 12cm Express Set...
ElliotSt Expresse Edison straight+wire, Anzahl:5er Set
Titel
Edelrid Slash Wire
Climbing Technology Lime
Climbing Technology Basic
ElliotST Exprese Edison
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10er Express Set Edelrid Slash Wire
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Edelrid Slash Wire
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ElliotSt Expresse Edison straight+wire, Anzahl:5er Set
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ElliotST Exprese Edison
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Expressen, die kleinen Helfer auf deiner Klettertour

Expressen führen ein Kletterseil am Fels entlang und fangen Stürze ab. Obwohl express-sets heutzutage in fast allen Bereichen des Klettersports zur Ausrüstung gehören, werfen Sie bei vielen noch immer viele Fragen auf. Doch vor allem für Einsteiger. Sie haben noch keinerlei Erfahrung am Fels gesammelt. Daher sind die kleinen Helfer meist komplettes Neuland. Fragen wie: Was sind eigentlich Expressen? Wozu benötige ich ein Expressset? oder Worauf muss ich achten? Sind quasi allgegenwärtig. In diesem Artikel möchten wir genau auf solche Fragen eingehen und ein wenig Licht ins dunkle bringen. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass es hier um die Sicherheit geht, möchten wir euch helfen, die besten Expressen zu finden. Doch fangen wir von vorne an.

Unsere Meinung

Viele erwarten jetzt sicher Lobeshymnen auf ein ganz bestimmtes Produkt. Wir können euch aber eines versichern. Dass es DAS eine Expressset schlichtweg gibt, ist nicht der Fall. Alle namhaften Hersteller für Bergsport- und Kletterausrüstung haben etwas gemeinsam. Alle führen hochwertige und zertifizierte Produkte im Sortiment Auf diese könnt ihr bedenkenlos zurückgreifen. Unterschiede sind bei Petzl, Mammut, Black Diamond oder Alien meist nur im Gewicht, dem Schlingenmaterial oder den Karabinern auszumachen. Zudem spielt auch der eigene Geschmack eine große Rolle. Denn auch optisch gibt es natürlich große Unterschiede.

Trotz alledem möchten wir euch im Folgenden vier der besten Express-Sets ans Herz legen, an denen in unseren Augen kaum ein Weg vorbei führt. Sowohl fürs Bergsteigen als auch das Sportklettern können wir diese Ausrüstung uneingeschränkt empfehlen.

Was genau sind Expressen?

Expressen - Exen - Expressets
Was sind Expressen und worauf solltet ihr unbedingt achten?

Bei einem Expressset handelt es sich um ein mobiles Sicherungsmittel, dass in erster Linie beim Bergsteigen und Klettern Verwendung findet. Bekannt sind diese Hilfsmittel unter anderem auch als Exen, Expressen oder fälschlicher Weise Expressschlingen. Der Aufbau lässt sich dabei im Grunde schnell erklären. Expressen bestehen in der Regel aus zwei Karabinern, die durch eine vernähte Bandschlinge (auch Expressschlinge genannt) miteinander verbunden sind. Im späteren Verlauf werden wir auf diesen Punkt noch einmal genauer eingehen. In ihrem Anwendungskern dient ein Express-Set dazu, eine flexible Verbindung zwischen dem Kletterseil und einem Fixpunkt in der Kletterwand herzustellen.

Beim Felsklettern - egal ob beim Sportklettern oder Bergsteigen - sollten sie vor Allem im Vorstieg immer fester Bestandteil der Kletterausrüstung sein. Kletterer und Bergsteiger sollten daher stets ausreichend von ihnen mit sich führen. Obwohl Exen überwiegend am Fels zum Einsatz kommen, sind sie natürlich auch in der Kletterhalle zu finden. Anders als Outdoor sind die Expressen in der Halle meist mit einem Schraubglied (auch Maillon rapide genannt) fest in der Wand installiert.

Die Geschichte von Express-Sets

Als Erfinder der Expresse im modernen Sinne gilt der US-amerikanische Kletterer Jim Erickson. In den 1960er-Jahren wurden Erickson die Vorteile einer kürzeren Verbindung der zwei Karabinerhaken bewusst. Zuvor waren im Sportklettern in erster Linie entweder einzelne Karabinerhaken oder Bandschlingen mit einer Länge von 2,4 Metern verwendet worden. Die kürzeren Varianten improvisierte Erickson zunächst noch in Eigenarbeit, fertigte dann 1972 aber richtige Expressen an. Binnen kurzer Zeit wurden sie zum Standard.

Aufbau einer Expresse

Wie eingangs bereits kurz erwähnt: Der Aufbau einer Exe lässt sich recht einfach beschreiben. Für gewöhnlich sind Expressen aus zwei Schnappkarabinern sowie einer vernähten Bandschlinge gefertigt. Die Bandschlingen, die auch als Expressschlingen bekannt sind, dienen dabei als Verbindung der beiden Karabiner. Diese Expressschlingen bestehen nicht selten aus dem Material Polyamid oder Polyethylen (Dyneema). Meist sind sie zwischen zehn und zwölf Zentimeter lang.

Aufbaus Expresse, Express-Schlinge, Schnappkarabiner, Drahtschnapper

Je nach Anwendungsbereich sind noch weitaus längere Exemplare erhältlich. Beim Climbing spielt die Flexibilität hinsichtlich der Länge eine überaus wichtige Rolle. Ein wichtiger Aspekt ist der, dass die Schnapper der Karabinerhaken nicht auf dem Felsen aufliegen. So vermindert ihr starke Abnutzung und damit die Bruchgefahr. Ein weiterer Punkt ist die Seilreibung. Vorwiegend im Vorstieg bei Mehrseillängen, liegen die Bohrhaken nicht immer in einer senkrechten Linie. Verwendet ihr dann zu kurze Expressen, wird es manchmal fast unmöglich das Seil nachzuziehen. Mit langen Expressen, bei denen die Karabiner durch eine extra lange Expressschlinge verbunden sind, könnt ihr den Seilverlauf weitestgehend begradigen.

In der modernen Konstruktion werden die Schlingen für Express Sets häufig mit einer größeren und einer kleineren Schlaufe hergestellt. Die größere Schlaufe findet ihren Einsatz für den bergseitigen Karabiner mit geradem Schnapper. Die kleinere Schlinge nutzt man für den Seilkarabiner mit meist gebogenem Schnapper. Nicht selten ist der gebogene Karabinerhaken zusätzlich noch mit einer Gummihülle versehen. Sie dient der Fixierung. So wird euch das Einhängen des Seils ein wenig vereinfacht.

Warum eigentlich Expressen

Expressen Vorschau
Der Aufbau einer Expresse ist simpel. Zwei Schnappkarabiner werden mit einer Bandschlinge verbunden. Die Karabiner können je nach Expresse auch gegeneinander verdreht sein.

Obwohl wir beim Klettern am Fels oder auch in der Halle ohne den Einsatz von Expressen auskommen würden, hat die Nutzung erhebliche Vorteile für uns. Im Vergleich zu einfachen Karabinern ist vor allem die verbesserte Seilführung zu nennen. Durch die Exen hängt das Seil nicht zu nah am Haken. Hierdurch wird die Seilreibung deutlich verringert. Größere Abstände zur Wand reduziert aber nicht nur die Reibung, sondern in der Folge auch die Wirkung des Seilzugs auf den Kletterer.

Von besonderer Bedeutung ist dies, wenn ein Klemmkeil oder eine Zackenschlinge besonders sensibel gelegt wurden. Durch die Exe kann sichergestellt werden, dass diese Fixpunkte nur in die dafür vorgesehenen Richtungen belastet werden. Außerdem werden sie durch Bewegungen nicht aus ihrer Verankerung ausgehebelt. Vor allem beim modernen Sportklettern ist die dadurch resultierende Verkürzung des Seilverlaufs günstig. Ein weiterer, nicht unwesentlicher Punkt ist die Belastung des Sicherungspunktes. Durch die Karabiner sowie die Expressschlingen werden beispielsweise Stürze ein wenig abgedämpft. Zu guter Letzt lässt sich die Expresse schnell und einfach legen.

Die richtige Anwendung von Expressen

Wie viele Expressen benötige ich

Die richtige Anzahl von Expresssets hängt in erster Linie von eurem Vorhaben ab. Es sollte aber klar sein, dass eine 15 Meter Route in der Regel weniger Haken zum Einhängen hat als eine 30 Meter Route. Grundsätzlich solltet ihr euch die Touren vor dem Klettern also immer genau angucken. Vorbereitung ist stets das A und O. Eine Topo gibt bei den meisten Sportkletterrouten. Sie gibt Aufschluss darüber, wie viele Bohrhaken vorhanden sind. Anhand dessen könnt ihr euch dann mit entsprechender Stückzahl Exen ausrüsten. Auf Klettertouren oder auch beim Bergsteigen wird es vorab natürlich etwas schwieriger. Denn hier wird auch das eigenständige Legen von Zwischensicherungen mit Friends und ähnlichem gefragt. Doch generell lässt sich sagen, dass ihr mit knapp 10 Expressen bestens bedient seid.

Unsere Empfehlung

  • Gemäß unserer Erfahrung solltet ihr mit mindestens 10 – 15 Expressen in eurer Ausrüstung perfekt durch jede Route kommen. Meistens sind 5 oder 10 in einem Set.

Wie hängt man Expressen richtig ein

Beim Vorstiegsklettern müsst ihr die benötigte Anzahl Expressen vor Beginn zunächst an den Materialschlaufen des Klettergurts anbringen. Befindet ihr euch dann in der Route, bringt ihr diese dann mit dem geraden Schnapper nach und nach in der Kletterwand an. In der Regel stehen euch beim Sportklettern dafür fixen Bohrhaken oder vergleichbaren Zwischensicherung zur Verfügung. Fortgeschrittene oder Profis müssen gelegentlich selber Zwischensicherungen wie Klemmkeile anbringen. Anschließend wird nach jedem Anbringen einer Exe das Kletterseil durch den Karabiner mit dem gebogenen Schnapper geführt (einhängen). Hierbei ist darauf zu achten, dass die Express-Sets wechselseitig zu legen sind. Die Öffnung sollte somit abwechselnd nach rechts und nach links zeigen. So wird im Sturzfall das Aushängen des Seils an mehreren Stellen verhindert. Eine weitere Möglichkeit ist die, die Öffnung immer entgegengesetzt der Kletterrichtung einzuhängen. Letztendlich bringen beide Varianten ihre Vor- und Nachteile mit sich. Wie ihr also vorgeht, liegt dann final immer noch bei euch.

Je nach Gelände bieten sich folgende Möglichkeiten an:

  • Bei Routen mit senkrechtem Verlauf sollten die Expressen wechselseitig eingehängt werden. Das bedeutet, das die Öffnung des Drahtschnappers abwechselnd nach rechts und nach links zeigen sollte.

  • Solltet ihr Routen klettern, die des Öfteren einen Richtungswechsel aufweisen, sollte die Öffnung des Drahtschnappers entgegengesetzt der Kletterrichtung zeigen

Entfernen der Expressen

Für gewöhnlich entfernt ihr die Express Sets nach dem Klettern wieder. Beim sogenannten Pinkpoint, einem bestimmten Begehungsstil, werden sie aber im Felsen gelassen, damit nachfolgende Kletterer sie benutzen können. Diese Variante ist vor allem bei anspruchsvollen Kletterrouten üblich. In Kletterhallen wiederum sind die Expresssets bereits an der Kletterwand befestigt. Diese Exen, die nach dem Vorstieg nicht wieder entfernt wurden, nennt man gemeinhin auch Fixexen. Verschleißerscheinungen stellen hier eine besondere Gefahr dar, schließlich ist es nicht gerade einfach, den aktuellen Zustand der Exe so regelmäßig zu überprüfen. In seriösen Kletterhallen übernimmt aber der Betreiber diese Aufgabe und garantiert größtmögliche Sicherheit. Abseits des Kletterns eignen sich bestimmte Exen auch dazu, Gardaschlingen zu knüpfen, die ihrerseits für Flaschenzüge genutzt werden können.

Verwendung einer langen Expresse

Fly-Weight Evo

Bevor wir näher auf die Verwendung von langen Expressen eingehen, möchten wir euch erst noch den Unterscheid zu normalen Exen erläutern. Der Aufbau ist im Grunde identisch. Es werden zwei Karabiner durch eine vernähte Bandschlinge miteinander verbunden. Einzig die Länge der Expressschlingen ist bei dieser Variante deutlich länger. Feste Maße können wir euch an dieser Stelle aber leider nicht an die Hand geben, denn die längen können stark variieren.

Aber wann kommt denn nun diese Art von Express Sets zum Einsatz und wo liegen die Vorteile? Verwendung finden sie besonders beim Felsenklettern bei schwierigen Routenverläufen. Sie bieten schlichtweg mehr Flexibilität, da das Seil mehr Spiel hat. Ein gutes Beispiel ist das bewältigen von Überhängen. Gezielt zu sagen, welchen Längen ihr benötigt, ist aber leider nicht möglich. Ein gewisses Sammelsurium in der eigenen Ausrüstung mitzuführen ist aber nie verkehrt. Wer im Verlauf einer Route auf längere Schlingen zurückgreift, sollte aber auch immer die erhöhte Sturzhöhe im Hinterkopf behalten.

Wann sollte ein Express Set ausgetauscht werden

Obwohl nahezu alle Hersteller Angaben zur Haltbarkeit machen, lässt sich diese Frage nur schwierig pauschal beantworten. Es gilt jedoch, je älter eine Expressschlinge ist desto geringer ist die Reißfestigkeit. Auch wenn es zuhause nicht gemessen werden kann. Es sollte ein Wert von 9 kN nicht unterschritten werden. Sollten eure Expressen keinerlei offensichtlichen Schäden aufweisen, könnt ihr euch grob an folgenden Werten orientieren: Ein Expressset solltet ihr etwa alle fünf Jahre austauschen, wenn sie häufig im Einsatz sind. Bei moderater Verwendung solltet ihr nach circa sieben Jahren über einen Austausch der Expressschlingen samt Karabiner nachdenken.

Im Folgenden findet ihr eine Reihe von Indizien, die Anlass zum Austausch von Bestandteilen oder der gesamten Exe geben.

  • Alter zwischen 5 – 7 Jahre (je nach Nutzungshäufigkeit)
  • stark verschlissene Nähte
  • Kontakt der Bandschlinge mit Säure (beispielsweise Schwefelsäure aus Bakterien)
  • angerissene Bandschlingen
  • mangelnde CE-Kennzeichnung der Schlinge
  • verbogene Drahtschnapper oder Verschlüsse
  • Beschädigungen am Karabiner

Austausch einzelner Komponenten einer Expresse

Drahtschnapper vom Karabiner verbogen? Expressschlinge stark verschlissen? Alles kein Problem! Bei Expressen könnt ihr ohne großen Aufwand einzelne Komponenten austauschen. Das einzige worauf ihr aber immer achten müsst, ist die Tauglichkeit zum Klettern. Gerade bei Amazon gibt es beispielsweise Karabiner, die eher als Accessoire anzusehen sind. Haltet also immer Ausschau nach entsprechenden Kennzeichnungen und Markierungen.

Sicherheitsaspekte rund um die Expresse

Um absolute Sicherheit beim Klettern zu gewährleisten sind zwei Dinge wichtig. Es kommt sowohl auf die Reißfestigkeit der Exe als auch auf die Bruchfestigkeit der Karabinerhaken an. Gemäß der hierfür anzuwenden Norm EN 566 wird eine verpflichtende Mindestbruchstärke von 22 kN für die Bandschlingen vorausgesetzt. Zudem müssen die sichtbaren Nähte farblich vom Bandmaterial abgehoben sein. Für die Karabinerhaken gilt eine Bruchstärke von mindestens 20 kN. Hinsichtlich der Reißfestigkeit ist zu bemerken, dass diese mit zunehmendem Alter der Bandschlinge stark abnimmt.

Begriffe rund um Expressen

Nachstehend möchten wir einige Begriffe erläutern, die oft im Zusammenhang mit Expressen, Expresssets beziehungsweisen Exen fallen. Dies soll euch ein wenig dabei helfen, gewisse Zusammenhänge zu verstehen. Sollte euch das ein oder andere Wort noch fehlen, scheut euch nicht uns eine Mail zu schreiben. Wir werden dann umgehend versuchen Unsere kleine Liste zu erweitern.

Expressschlingen

Eine expressschlinge ist im Grund nichts weiter als eine vernähte Bandschlinge, die auf beiden Seiten eine kleine Schlaufe hat. Entwickelt wurde diese Art von Schlinge eigens für die Verbindung zweier Karabiner. Zusammen ergibt das die euch bekannte Expresse.

Drahtschnapper, Vollschnapper & Schnapper

Als Schnapper bezeichnet man den Teil eines Karabiners, der sich zum Öffnen nach innen drücken lässt. Zum Schließen lässt man ihn los und er „schnappt“ automatisch in die Ausgangslage zurück. Voll- und Drahtschnapper beschreiben hierbei lediglich die verschiedenen Ausführungen des Schnappers.

Bruchlast

Die Bruchlast beschreibt die Kraft, die aufgebracht werden muss, ehe ein Karabiner bricht oder eine Expressschlinge reißt. Bei Kletterausrüstung wird dieser Wert in Kilonewton (kN) angegeben. 1 kN entspricht dabei einer Masse von etwa 100 Kg. Klettermaterial mit einer Bruchlast von 14 kN versagt somit bei einer maximalen Belastung von 1400kg

Clippen

Beim Vorstiegsklettern muss der Kletterer regelmäßig das Seil in die Expresse einhängen. Diesen Vorgang bezeichnet man als „clippen“.

Haken

Diesen Begriff ist beim Klettern nicht selten zu finden. Obwohl beispielsweise auch der Karabiner oft als Karabinerhaken bezeichnet wird, ist in der Regel eher der Bohrhaken im Fels gemeint. In diese könnt ihr eure Expressen einhängen, um euch zwischenzusichern. Bei Planung von Routen hört ihr daher auch oft den Begriff „Hakenabstände“.

Nase & Nosefree

Im Klettersport ist eine Nase meist in Karabinerhaken zu finden. Genauer gesagt befindet sich diese an der Stelle, wo der Schnapper an der Spitze mit dem Rest des Karabiners verschlossen wird. Durch diese Nase ist eine formschlüssige Verbindung gewährleistet. Der Vorteil liegt darin, dass im Sturzfall das Seil nicht aus dem Karabiner rutschen kann. Karabiner OHNE Nase bezeichnet man dann logischerweise als nosefree.