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Crashpad – Bouldermatte zum Schutz bei Stürzen

StartseiteBouldern › Mit Boulermatte & Crashpad bouldern

Das Bouldern, also das Klettern ohne Geschirr oder Seil, ist ein Sport, der sehr viel Spaß macht, aber auch eine gewisse Verletzungsgefahr birgt. Das Risiko dafür lässt sich verringern, wenn man den Bereich unterhalb der Kletterroute mit Bouldermatten auslegt. Ein solches Crashpad kann ähnlich wie die Turnmatte im Sportunterricht beim Fall den Sturz dämpfen.

Doch wie bei jeder Sportausrüstung gibt es auch beim Kauf eines Crashpads so einiges zu beachten.

Mit dem besten Crashpad bouldern

Auf der Suche nach dem richtigen Crashpad wirst du von fast jedem bekannten Hersteller Top Artikel finden. Egal ob Mammut, Beal, Organic, Ocun oder Black Diamond... bei jedem findest du ein breit aufgestelltes Sortiment. Trotzdem sind wir der Meinung, dass im Vergleich besonders die Pads von Ocun, Black Diamond und Beal mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis zu überzeugen wissen. Outdoor bieten diese Artikel zudem maximalen Schutz beim Bouldern. Aber auch fürs Klettertraining oder die heimische Kletterwand erfreuen sich Crashpads zunehmender Beliebtheit.

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Wozu ein Crashpad?

Crashpad, Bouldermatte, Crash Pad im Einsatz beim Bouldern
Beim Bouldern sollte die Sicherheit immer an erster Stelle stehen. Daher ist der Einsatz von einem Crashpad fast schon Pflicht.

Crashpads sind dazu da, um bei einer unglücklichen Landung eines Kletterers auf dem Boden die Aufprallenergie möglichst gering zu halten und einen weitgehend sicheren Absprung zu gewährleisten. Bei einem Sturz aus geringer Höhe genügt hierzu theoretisch eine weiche Wiese. Bei Steinen als Untergrund und oder Bouldern in einigen Metern Höhe, sollte es dann für den Fall einer harten Landung schon ein schützender Untergrund sprich eine Matte sein.

Wie sind Crashpads aufgebaut?

Bouldermatten sind mehrschichtige, gut durchdachte Konstruktionen aus harten und weicheren Schaumstoffschichten. Die oberste Schicht der Crashpads ist in der Regel fest, um ein Umknicken beim Absprung zu vermeiden und um beim Sturz aus einigen Metern Höhe eine großflächigere Verteilung des Gewichts zu ermöglichen.

Die zweite Schicht ist weicher und dient dazu, den Aufprall abzufedern. Bei dieser zweiten, weicheren Schicht handelt es sich in der Regel um offenzelligen Schaum. Dieses Material ist für die Dämpfung der Matte verantwortlich. Teilweise wird auch mit Schaumstoffwürfeln mit Löchern in den Hüllen gearbeitet, durch die beim Aufprall Luft entweicht. So können Stürze in geringer Höhe sanft gedämpft werden. Andererseits wird durch diese „Luft-Lösung“ bei harten Fußlandungen ein ordentlicher Durchschlagschutz gewährleistet.

Neben diesen zweilagigen Crashpads bietet der Handel auch dreilagige Bouldermatten. Die dritte Schicht setzt die Gefahr des Durchschlagens auf den Untergrund noch weiter herab. Wer demnach Wert auf besonders viel Sicherheit legt, sollte sich für eine Matte mit drei Schichten entscheiden. Jedoch kommt es beim Schutz von Füßen und Rücken prinzipiell nicht nur auf die Zahl der Lagen an, sondern auch auf den Aufbau und die Qualität des Schaumes.

Wer das Bouldern in der Gruppe betreibt, hat den Vorteil, dass mehrere Crashpads zur Verfügung stehen, die ausgelegt werden können. Der Spalt zwischen den Pads sollte immer mit Sitzstartpads abgedeckt werden.

Burritos oder Tacos – wo liegt der Unterschied und welche Form ist besser?

Burito Crashpad

Bei Crashpads kann man grundsätzlich zwischen zwei verschiedenen Formen unterscheiden. Die einen sind faltbar, die anderen werden geknickt. Da Burritos aus zwei bis drei Kammern bestehen, die über die Hülle verbunden sind, können Sie sie am Falz falten und somit gut transportieren.

Das Problem ist hier jedoch, dass speziell dieser Falz ein Verletzungsrisiko birgt. Verletzungen durch Umknicken kommen an dieser Schwachstelle häufiger vor. Auch die Landung nach einem Aufprall auf dem Boden kann weniger angenehm sein. Viele Hersteller begegnen dieser Schwachstelle damit, dass sie den Knick bei der Konstruktion schräg ansetzen. Schützen kann hier z. B. ein Sitpad. Dafür gelten Burritos als robuster und besitzen durch das Falten Vorteile bei Transport und Lagerung.

Tacco Crashpad

Tacos bestehen nur aus einer Kammer. Der Schaumstoff ist hier durchgängig und es gibt keinen Falz. Das bedeutet aber auch, dass der Schaumstoff für den Transport geknickt werden muss. Das Tragesystem der Tacos befindet sich in der Regel auf der Aufsprungseite und muss auf jeden Fall abgedeckt oder abgenommen werden.

Der Vorteil von Tacos ist, dass ohne den Knick bei der Landung auf dem Boden eine gleichmäßigere Dämpfung erreicht wird. Die Verletzungsgefahr, wenn man mit dem Fuß bei der Landung unglücklich im Spalt umknickt, wird dadurch verringert. Der Nachteil ist, dass die Tacos bei der Lagerung und beim Transport gebogen werden müssen, was den Schaumstoff schneller altern lässt. Zudem brauchen die „Turnmatten“ bei der Lagerung und beim Transport mehr Platz.

Das alles sind Unterschiede, die neben dem Preis und der Verwendung hochwertiger Materialien bei der Kaufentscheidung auf jeden Fall berücksichtigt werden sollten. Ein besser oder schlechter gibt es hier im Endeffekt nicht, sondern es kommt auf die persönlichen Vorlieben an.

Das Crash Pad nach Einsatzgebiet auswählen

Bouldern ist nicht gleich Bouldern. Und so ist auch nicht für jeden Boulderer jedes Crash Pad das richtige. Denn bei der Wahl der richtigen Matte kommt es unter anderem auch darauf an, welche Vorlieben Sie beim Klettern haben. Betreiben Sie Straight Up Boulder, lieben Sie Highballs oder klettern Sie lieber Traversen? Davon sollten Sie die Ausführung Ihrer Matte abhängig machen.

Straight Up Boulder und Klettern in geringer Höhe

Speziell Anfänger werden sich wohl zunächst in dieser Disziplin versuchen. Hier eignet sich ein Aufbau aus Standard-Pads auf dem Boden. Die Dämpfung durch den Schaumstoff muss hier nicht allzu dick sein. Eine Dicke von zehn Zentimetern ist ausreichend. Die Matten müssen auch nicht allzu groß sein. Eine Größe von etwa einem Quadratmeter ist ausreichend. Erfüllt werden diese Voraussetzungen zum Beispiel beim Paddy Moonwalk vom Hersteller Ocun.

Crashpad fürs Highball

Ist der Fels in freier Natur im Gelände oder in der Boulderhalle höher, lohnt der Einsatz einer Matte, die über eine bessere Dämpfung und eine größere Landefläche verfügt. Hier sollte das Pad, um Verletzungen beim Sturz aus mehreren Metern Höhe möglichst sicher zu vermeiden, um die elf bis fünfzehn Zentimeter dick sein und die Landefläche um die 1,5 Quadratmeter betragen. Der Vorteil ist eine gute Dämpfung, der Nachteil ein recht hohes Volumen und Gewicht.

Crash Pad für Traversen

Beim Klettern von Traversen eignen sich am besten koppelbare Pads oder solche in länglicher Form. Auch kleinere Pads können verwendet werden, um den Aufprall bei Stürzen abzufedern. Ein gutes Pad, um das Verletzungsrisiko bei Traversen zu mindern ist das Modell Paddy Incubator vom Hersteller Ocun.

Die richtige Größe finden

Wie groß sollte ein Crashpad mindestens sein? Das ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Einer davon ist definitiv der Transportweg. Wer lange Wege zurücklegen muss, wird mit einem kleineren und leichteren Crashpad womöglich glücklicher werden. Jedoch deckt dieses dann auch nur eine kleinere Fläche ab. Diesem Problem kann man im Grunde am einfachsten begegnen, indem man in der Gruppe klettert und mehrere Bouldermatten auslegt.

Wer in größeren Höhen unterwegs ist, sollte eher eine größere Landefläche wählen, um Rücken und Füße im Fall einer unglücklichen Landung besser zu schützen.

Weitere Faktoren, die Sie beim Kauf des Crashpad miteinbeziehen sollten

Neben Größe und grundsätzlichem Aufbau spielen auch folgende Faktoren bei der Wahl des richtigen Crashpads eine Rolle.

Fallhöhe: Ein weiterer Faktor ist die mögliche Fallhöhe. Es gibt Bouldermatten, die auf Stürze aus großer Höhe ausgelegt sind und solche, bei denen das nicht der Fall ist. Zudem spielt auch das Gewicht des Kletterers eine Rolle und sollte bei der Kaufentscheidung miteinbezogen werden.

Tragesystem

Um Bouldermatten zum Block transportieren zu können, befindet sich häufig an der Außenseite ein Tragesystem mit Tragegriffen und Schulterträgern. Dieses sollte einen stabilen, hochwertigen Eindruck machen und speziell bei schwereren Matten auch über einen Hüftgurt verfügen, der die Schulterpartie beim Tragen bis zum Block entlastet. Im Idealfall lässt sich das Tragesystem abnehmen oder gut abdecken. Als sehr praktisch haben sich Tragesysteme erwiesen, die vom Aufbau her einem Rucksack mit Schulterträgern und Hüftgurt ähneln. Sehr kompakt mit praktischem Reißverschluss und der Möglichkeit, Schuhe und Co. zu verstauen, sind hier zum Beispiel die Crashpads von Petzl.Die Bouldermatten von Petzl können wie ein Rucksack getragen werden. Viel Platz für Zubehör bietet auch das Organic Climbing Spot Pad. Grundsätzlich können Burritos meist leichter als Tacos beladen werden.

Handling

Um das Crashpad für einen sicheren Absprung schnell dorthin zu schieben, wo es gebraucht wird, sind Positionierungsschlaufen auf allen Seiten von Vorteil. Speziell bei größeren und schwereren Modellen. Einige Matten sind zudem mit einer kleinen Tasche ausgestattet, in der man Kreide, Bürste, Kletterschuhe und anderes Zubehör verstauen kann.

Qualität

Wie überall gilt, Qualität hat ihren Preis. Speziell das Außenmaterial eines Crashpads sollte robust sein und Belastungen lange standhalten. Als empfehlenswert hat sich hier reißfestes und abriebstarkes Nylon mit verstärkten Ecken erwiesen, das Schmutz und Feuchtigkeit lange standhält. Faktoren, die zum Beispiel bei den Bouldermatten von Edelrid gewährleistet sind. Die Matten von Edelrid sind zudem noch mit einem praktischen Teppich zum Reinigen der Kletterschuhe ausgestattet.Die Haltbarkeit lässt sich durch Umsicht, wie die aufgeklappte Lagerung bei Burritos und das Reinigen von Schmutz und sorgfältige Trocknen der Matten nach einem Einsatz am Fels verlängern. Daneben hängt sie – unabhängig davon ob das Crashpad in der Boulderhalle oder am Felsen in freier Natur genutzt wird – von der Dämpfung des Schaumstoffs und der Rückstellfähigkeit ab.

Empfehlungen

Crashpads lassen sich in der Theorie nur schwer beurteilen und vor dem Kauf testen. Empfehlungen und Erfahrungsberichte von anderen Kletterern sind hier Gold wert. Top-Marken bekannter Hersteller sind zum Beispiel Black Diamond, Ocun Paddy, Petzl, Edelrid und Organic.

Die Farbe der Matten ist nicht wirklich von Belang, aber auch hier gibt es sehr viel Auswahl, so dass es kein Problem sein sollte, das Design der Wahl zu finden.

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